Die Illusion einer Diät, oder: Wie du nie wieder Gewichtsprobleme haben wirst

 

Ich bin nun 29 und in all den Jahren habe ich glaube ich keine einzige Frau und kaum einen Mann geroffen, die mit ihrem Gewicht und ihrem Körper zufrieden waren. Ich habe hingegen jede Menge Menschen kennengelernt, die verschiedenste Diäten gemacht und diese dann immer wieder aufs Neue wiederholt haben. Der Markt ist voller Produkte, wie man angeblich seine Traumfigur erreicht. Diese Produkte versprechen einem sogar, dass man 15 Kilo in 7 Tagen verliert, indem man dieses bestimmte "Wundermittel" nimmt und in sieben Tagen wie eine Schönheitskonigin aufwacht. Oder es werden einem Unmengen an verschiedenen Pulvern in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten, die man statt einer Mahlzeit zu sich nimmt, um abzunehmen, und dieses Pulver soll nun angeblich meinen Bedarf an zig Vitaminen, Aminosäuren, und anderen Elementen mit  hochtrabenden Begriffen decken. Woher weiß denn das Pülverchen, dass ich an diesem Morgen etwas bestimmtes in einer bestimmten Menge brauche? Hat das Pülverchen aus der Tüte gelugt und mich gefragt? Und vielleicht brauche ich am nächsten Morgen etwas ganz was anderes, weil ich mich jeden Moment ändere und sich die Bedürfnise meines Körpers jeden Moment ändern. Andere propagieren gar ganz absurde und gesundheitsschädigende Anleitungen, wie die "Schokoladendiät". Da wird eine Sucht nach Milchpulver und Industriezucker tief ins Unterbewusstsein geschoben und daraus eine perverse "Diät" gemacht. Natürlich verliere ich Gewicht, wenn ich, statt mich gesund  zu ernähren, einen minderwertigen und mich nicht nährenden Nährstoffplazebo zu mir nehme. Der Körper bekommt zwar keine weiteren fettmachenden sogenannten Nahrungsmittel wie Fleisch, Weißmehl, Kohlenhydrate und Milchprodukte, aber er bekommt auch nichts, was ihn nährt und so entzieht er sich selbst wichtige Stoffe, um überhaupt weiter überleben zu können. Die Folge: Mangelerscheinungen auf jeder Ebene. Nun gut, ich kommte hier zum Punkt, denn die Liste könnte endlos weiter gehen….  

Abnehmen ist ein angenehmer Nebeneffekt!

Wo liegt nun die Lösung?

In Meinen Augen liegt die Lösung darin, die Ernährung von toten Nahrungsmitteln auf lebendige Lebensmittel umzustellen und zwar nicht mit der Absicht abzunehmen, sondern einen gesunden Körper zu haben und vital und lebensfroh zu sein. Das Abnehmen und das Wunschgewicht sind ein angenehmer Nebeneffekt davon. Ich selbst habe so z.B in den letzten 20 Monaten etwa 15 kg abgenommen, ohne auch nur ans Abnehmen denken zu müssen! Mein Partner Alexander Gottwald hat übrigens ähnlich viel Gewicht in dieser Zeit verloren!

Wie ich zu dieser These komme, dass man automatisch und ohne jede Anstrengung abnimmt, wenn man seine Ernährung auf rohe Ernährung umstellt? Aus eigener Erfahrung und durch die Bestätigung diverser Heiler und Ärtze, die tatsächlich auch in der Lage sind zu heilen. Ich habe in meinem Leben zig Diäten ausprobiert und sogar die oben erwähnten Pülverchen in mich reingequält, mit denen man eine Mahlzeit ersetzt. Zum einen denke ich nicht, dass literweise aufgelöstes Pulver zu trinken eine menschenwürdige Ernährung ist, genauso wenig wie die ganzen Pülverchen, die beim Baby möglichst schnell die Muttermilch ersetzen sollen und zum anderen ernährt es nicht, sondern stopft. Wenn ich Sägespäne in einem Liter Milch verrühre, werde ich auch satt, bin aber nicht ernährt …. Weder seelisch, noch geistig, noch körperlich … das vermag das Pülverchen nicht, selbst wenn es aus der Tüte schaut und mich fragt, was ich brauche … Ich sprach oben von toter und lebendiger Nahrung. Im Grunde ist es ganz einfach: Alles, was du kochst ist tot und alles was du frisch zu dir nimmst, ist lebendig. Schmeiß eine Kuh lebendig in einen Kochtopf. Was passiert? Ss stirbt und hat Unmengen an Stresshormonen ausgeschütet. Schmeiß ein Pflanze in den Topf und sie stirbt auch … Alles was einen Kürbis oder Spargel so gesund macht, wird während des kochvorgangs abgetötet. Etwas krass ausgedrückt, isst du Leichen und was Tiere angeht ist das ja auch der Fall. Der Mensch isst Tierleichen, die er mit Pfeffer und Salz, einer leckeren Sauce und ein paar Beilagen garniert. Leiche bleibt Leiche, ob mit oder ohne Pfeffer. Ganz zu schweigen, von den ganzen Stresshormonen, die das System des Tieres freisetzt, wenn es weiß, dass es getötet wird und das weiß es. Und ganz zu schweigen, dass du bereits verwesendes Fleisch zu dir nimmst… Klingt nicht so lecker, ich weiß, das zeigt man ja auch absichtlich nicht auf den ganzen Werbemedien. Das würde den natürlichen Würgreflex auslösen, der ja absichtlich manipuliert wird und stattdessen wird ein Appetit nach mehr erzeugt. Ganz am Rande: wusstest du eigentlich, was der so wichtig klingende Begriff "unter Schutzatmosphäre verpackt" bedeutet? Das klingt ja nach hygienischen Bedingungen, bezeichnet aber in Wahrheit die optische Verschönerung von bereits vergammelndem Fleisch …. Aber zurück zur gesunder Nahrung. Was ist gesunde Nahrung? Rohe Nahrung!

Erlaub Dir eine sanfte Umstellung Deiner Ernährung!

Meine eigene Ernährung habe ich den letzten Jahren Schritt für Schritt geändert, nicht mit der Absicht schlanker zu sein, sonder weil meine Seele, mein Körper und mein Geist mir Signale gaben, dass es besser ist, sich frisch und gesund zu ernähren. Und so habe ich meine Ernährung im Laufe der letzten etwa 1 1/2 Jahren von Fleisch, Weißmehl, Zucker, Milchprodukten und gekochter Nahrung, auf wegane rohe Nahrung umgestellt. Eines möchte ich hier kurz noch bemerken, vegan aus dem Grund, da ich bisher noch keine eigenen Tiere habe, zu denen ich auch eine Beziehung aufgebaut habe und die mir dann aus Liebe auch entsprechend qualitative Milch oder Eier von sich aus freiwillig schenken. In meinen Augen sind dann diese Produkte nicht schädlich, sondern nahhaft für Körper, Seele und Geist. Die Umstellung auf vegan und roh war langsam und ich habe nach und nach alles beschwerliche von meiner Liste gestrichen. Seit über 2 Wochen ernähren sich mein Partner Alexander Gottwald, mit dem ich diesen Prozess gemeinsam gegangen bin und dem ich dafür sehr dankbar bin und ich vegan und roh. Und die Überraschung für mich war, dass ich keine Bauchschmerzen mehr habe, keine essbedingte Müdigkeit, mehr Energie, bessere Laune, der Körpergeruch wird immer natürlicher, ich habe keine vaginalen Entzündungen, fast keine Blähungen mehr und bin rank und schlank und schön wie nie zuvor! Dabei war das Abnehmen keine Absicht von mir, sondern es kam, da ich meinen Körper nicht mehr zugemüllt und belastet habe. Und nicht zu vergessen, feinfühliger. Denn die tierische und gekochte Nahrung beschwert. senkt deine Energie ab und verschließt die feinen spirituellen Kanäle.

Suchtmittel Essen – wie Essen zur Droge wird

Wenn du es geschafft hast, den Artikel bis hier runter zu lesen und deine Suchtmechanismen haben nicht alles gleich abgewehrt, was ich oben geschrieben habe, freue ich mich. Denn Sucht ist ein ganz wichtiger Faktor bei Essen. Alles, was nicht vegan und roh ist, erzeugt eine Sucht danach, schädigt den Körper, die Seele und den Geist und ist sehr schwer verdaulich. Fleisch bleibt zum Beispiel mehrere Jahre unverdaut im Darm und schadet dem Körper enorm. Eine Frau, die eine Darmspülung gemacht hat, ließ die Ausscheidungen analysieren. Ihr Staunen war groß als sie erfuhr, dass darunter Reste von Schweinefleisch waren, dabei hatte sie Schweinefleisch schon vier Jahre lang nicht mehr zu sich genommen. Was glaubst du, was liegt noch in deinem Darm, was vier Jahre alt ist oder schon älter und dir Beschwerden bereitet, ohne dass Du weißt, woher diese Beschwerden kommen? Die Ärzte sagen Dir dann, das sei das Alter, Verschleiß, Stress, oder wenn Du besonders hartnäckig nachfragst, geben sie Dir noch das Etikett "psychosomatisch" …  Als ich anfing meine Ernährung umzustellen, spürte ich ganz stark, wie süchtig ich nach bestimmten "Genussmitteln" war und wie ich damit bestimmte Emotionen, schwerzhafte Erinnerungen und Erfahrungen gedeckelt habe. Was soll ich sagen? Da muss man durch, denn wenn man es selber nicht macht, dann macht es keine für einen. Viele reden von spirituellen Wachstum und wollen gleich zu den Engeln, ohne sich oder ihre Suchtmuster zu verändern und zu heilen. Doch genau das ist spirituelles Wachstum: sich den eigenen Süchten und Schmerzen zu stellen und da durch zu gehen, diese zu heilen und zu einem wirklichen Menschen und einem wirklichen Erwachsenen zu werden! Und dann sind vielleicht sogar die Engel etwas ganz anderes, als du dir vorgestellt hast …Es gibt verschiedene Methoden, um emotionalen Schmerz zu verarbeiten und eine der wirksamsten ist für mich EFT. 

Wenn der Artikel dich inspiriert hat, etwas an der Ernährung zu ändern, freue ich mich. Doch mach es in deinem Tempo und überfordere dich nicht, sonst fällt man sehr schnell in die alten Muster zurück und erlebt den bekannten Jo-Jo Effekt. Nicht nur im Gewicht sondern auch in deinen Gedanken und deinen Gefühlen. Spüre für dich, und mach deine Erfahrungen. Wenn du eine Erkrankung hast, dann such dir einen Arzt oder Heiler, der Erfahrung mit veganer und roher Kost hat und lass dich begleiten! Es ist immer einfacher, wenn einen jemand bei der Ernährungsumstellung begleitet, der es versteht, statt einem z.B. zu erzählen, du würdest krank, wenn du kein Fleisch isst, dabei hast du vielleicht dein Leben lang Fleisch gegessen und bist ja nun auch krank … Eine Veränderung bedeutet immer auch eine dunkle Nacht der Seele, die anschließend zu ganzheitlicher Heilung führt und das ist oft leichter in Begleitung. Wenn Du in einer bewussten Beziehung mit Deinem Partmer lebst, kannst  du die Veränderung auch zusammen mit diesem Menschen vollziehen. So ist es leichter und man unterstützt sich gegenseitig beim Prozess, denn der andere empfindet vielleicht ähnlich …

 

Hier ein paar Fotos von den ganzen Früchten, die wir die letzten Wochen schlemmen durften :

Verschiedene Sorten Melone, Papaya, Chirimoya, Kiwi, Ananas, Pomelo … 

Wir fühlen uns wie im Paradies … dieses Obst ist eine wahre Gaumenfreude …

Erdebeeren, Birnentomaten und Limetten

Seit ich die rohe Kokosmilch von einer frisch vom Baum gepflückten Kokosnuss gekostet habe, kann ich davon gar nicht genug bekommen … Nicht zu vergleichen mit den Kokosnüssen, die ich bisher in Deutschland probiert hatte …

Verschiedene Sorten Kokosnuss … Hier in Santa Cruz in Bolivien kostet so eine Kokosnuss etwa 25 Euro Cent …

Unser Sohnemann ist auch ganz begeistert und saugt die Kokosnuss förmlich aus :)

Mit einer Machete geöffnete Kokosnus, in der man wunderbar das zarte und weiche Kokosnussfleisch erkennen kann … Die Kokosnus ist übrigens ein vollwertiges Lebensmittel. es enthält alle Aminosäuren, so dass man sich theoretisch allein von Kokosnüssen ernähren könnte.

 

Ich wünsche dir Mut und Bewusstheit :) und freue mich hier über Rückmeldungen,

 

Mahalo & Aloha,

 

Angelina Pau Hana


 

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Der Dämon Kratie, oder: Wie frei ist der Mensch in der Demokratie?

Ich war in meinem ganzen Leben ein einziges mal wählen. Es war kurz nach meinem 18ten Geburtstag und ich tat es meinen Vater zu Liebe. Er glaubte damals, dass es etwas verändert. Ich war mir damals schon unsicher. Mein Eindruck war, dass es kein gemeinsames für einander war, sondern ein Gegeneinander der Parteien, um dem Menschen die Illusion von einer "Wahlmöglichkeit" zu geben. Darüberhinaus bin ich mittlerweile zur Einsicht gekommen, dass kein einziger Politiker in der Lage ist, irgendetwas zu verändern. Wie Dieter Hildebrandt es mal so prägnant zum Ausdruck brachte: "Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt." Dem stimme ich zu 100 % zu. Darüberhinaus ist meine Wahrnehmung, dass die sogennate Demokratie dem Menschen suggerieren soll, er hätte eine Wahl und könnte durch die Abgabe seiner Stimme etwas verändern. Doch nicht umsonst kommt es immer mehr zu Politikverdrossenheit bei so vielen Menschen, insbesondere bei den nachfolgenden Generationen. Die Bevölkerung, ob in Deutschland oder in einem anderen demokratischen Staat, kommt langsam dahinter, dass sich nichts wesentlich zum Besseren verändert, ganz gleich welche Farbe oder welche Richtung an der Macht ist. Im Gegenteil, die sogennanten sozialeren oder umweltbewussteren Parteien sorgen nur für noch mehr gesellschaftlichen und globalpolitischen Niedergang. Als in Deutschland die Grünen endlich in der Regierung saßen, haben sie so gleich einen Krieg in Jugoslawien begonnen und haben auch nicht wie versprochen die Atomkraftwerke abgeschaltet, um nur ein Beispiel zu nennen. Meine Meinnung ist auch, solange die politsche Macht so sehr auf wenige einzelne konzentriert ist, es niemals eine zufriedenstellende Lösung für irgendjemanden geben wird. Der Mensch gibt seine Stimme ab und erwartet, dass jemand anderes etwas gutes macht. Die globale ökologische und politische Situation zeigt deutlich, dass es die Aufgabe eines jeden einzelnen ist, Verantwortung für seine Zukunft, für sein Befinden und für die Erde zu übernehmen. Wie ich in meinem Blog schon öfter kundgetan habe, fühle ich mich zutiefst inspiriert von der sibirischen Einsiedlerin Anastasia" und bin auch zu der Einsicht gekommen, dass die Lösung so vieler kleiner und großer Probleme darin liegt, dass jeder Mensch ganz gleich in welchem Land er lebt, sich einen Hektar Land nehmen sollte, um für sich und seine Familie, seine Ahnen und seine Nachkommen eine eigene Heimat aufzubauen, sich selbst zu versorgen, und um dadurch sein seelisches Chaos und das Chaos auf der Erde zu heilen. Dem Thema Familienlandsitz werde ich bei Gelegenheit einen eigenen Artikel widmen. Hier möchte ich noch eine Passage aus dem Buch 8 A von Wladimir Megre über Anastasia zitieren, in der sie die andere Seite der Medallie "Demokratie" erleuchtet. Sie erzählt eine Geschichte:

 

- Der Dämon Kratie -


"Langsam gingen die Sklaven hintereinander her, jeder von ihnen trug einen geschliffenen Stein. Vier solcher Reihen, jede anderthalb Kilometer lang – von den Steinpolierern bis zu der Stelle, wo die Festungsstadt gebaut wurde – wur­den von Wächtern streng behütet. Auf zehn Sklaven kam ein Wächter. Auf der Seite der Sklaven saß auf einem dreißig Meter hohen, aus geschliffenen Steinen errichteten Hügel der Hohepriester Kratie. Vier Monate lang hatte er schwei­gend das Geschehen beobachtet. Niemand störte ihn, niemand wagte auch nur, seine Gedanken durch einen Blick zu unterbrechen. Für die Sklaven und die Wächter war der künstliche Hügel ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Landschaft. Und dem Menschen, der da oben mal reglos auf seinem Thron saß und mal auf der Gipfelplattform des Hügels umherging, schenkte schon niemand mehr Beachtung. Kratie hatte die Aufgabe übernommen, den Staat umzugestal­ten, um die Macht der Priester über die Menschen dieser Erde auf Jahrtausende hinaus zu festigen und sie alle, einschließlich der so genannten Herrscher, zu Sklaven der Priester zu machen.

Einmal stieg Kratie nach unten und ließ seinen Doppelgänger auf dem Thron Platz nehmen. Der Hohepriester selbst wechselte seine Kleidung und nahm seine Perücke ab. Dem Oberwächter befahl er, ihn wie einen gewöhnlichen Sklaven in Ketten legen zu lassen und ihn in die Sklaven einzureihen, hinter einem jungen, kräftigen Burschen namens Nard.

Kratie hatte den Sklaven ins Gesicht geschaut, und ihm war aufgefallen, dass Nard einen forschenden, wertenden Rück hatte, nicht einen ruhelosen oder abgestumpften Blick wie die meisten anderen. Nards Gesicht machte mal einen nachdenklichen, konzentrierten Eindruck, dann wieder sah er erregt aus. "Das bedeutet, er denkt über einen Plan nach", hatte der Hohepriester überlegt und wollte sich nun davon überzeugen, inwieweit er mit seiner Beobachtung Recht hatte.

Zwei Tage lang ging Kratie Steine schleppend hinter Nard her, saß während des Essens neben ihm und schlief neben ihm auf der Pritsche. In der dritten Nacht dann, als gerade das Kommando zum Schlafen gegeben worden war, drehte er sich zu dem jungen Sklaven um und flüsterte verbittert vor sich hin: 'Soll es denn das ganze Leben so weitergehen?'

Der Priester sah, dass der junge Sklave aufzuckte und ihm sogleich sein Gesicht zuwandte. Die Augen des Sklaven glänzten, ja funkelten im trüben Fackellicht der großen Baracke.

'Es wird nicht mehr lange dauern. Ich habe einen Plan. Und du, Alter, kannst mitmachen, wenn du magst', flüsterte ihm der junge Sklave zu.

'Was für einen Plan?', fragte der Priester scheinbar gleichgültig und mit einem Seufzer.

'Du und ich, wir beide werden schon bald frei sein. Überleg mal, auf zehn Sklaven kommt jeweils ein Wächter. Ebenso gibt es einen Wächter für fünfzehn Sklavinnen, die kochen und nähen. Wenn wir uns zu einem abgemachten Zeit-punkt alle gemeinsam auf die Wächter stürzen, können wir sie überwältigen. Sie sind zwar bewaffnet, aber wir haben unsere eisernen Ketten. Wir können sie wie eine Waffe einsetzen und uns damit ihrer Schwertstreiche erwehren. Wir werden alle Wächter entwaffnen, sie fesseln und ihnen die Waffen abnehmen.'

'Ach', seufzte Kratie teilnahmslos, 'ich glaube, dein Plan ist nicht sehr gut durchdacht. Mag sein, dass wir die Wächter überwältigen können, aber der Herrscher wird schon bald neue Wächter schicken, vielleicht sogar eine ganze Armee, und die werden den Sklavenaufstand blutig niederschlagen.'

'Daran habe ich auch gedacht, Alter. Wir müssen einen Zeitpunkt wählen, wenn die Armee nicht da ist. Und bis dahin ist es nicht mehr lang. Wie wir sehen, bereitet sich die Armee auf einen langen Marsch vor. Sie haben Proviant für drei Monate Marschzeit herbeigebracht. In etwa drei Monaten werden sie zur geplanten Stelle kommen und eine Schlacht schlagen. In der Schlacht werden sie viele Männer verlieren, aber sie werden siegen und viele neue Sklaven mitbringen. Schon jetzt werden Baracken für ihre Unterbringung gebaut. Wirsollten die Wächter entwaffnen, sobald die Armee unseres Herrschers mit der anderen Armee in den Kampf verwickelt ist. Die Boten werden einen Monat brauchen, um die Kunde vom Aufstand und den Befehl zur sofortigen Rückkehr zu überbringen. Die geschwächte Armee wird mindestens noch einmal drei Monate bis hierher unterwegs sein. Wir werden also vier Monate Zeit haben, uns für die Begegnung mit ihnen zu rüsten. Zahlenmäßig werden wir den Soldaten nicht unterlegen sein, denn die neuen Sklaven werden sich auf unsere Seite schlagen, wenn sie sehen, was geschehen ist. Nein, nein, Alter, ich habe schon alles gut durchdacht.'

'In Ordnung, junger Mann, angenommen, dein Plan funktioniert und es gelingt dir, die Wächter zu entwaffnen und die Armee zu bezwingen', sagte der Alte schon etwas munterer, 'aber was werden die Sklaven dann machen, und was soll mit dem Herrscherhaus, mit den Wächtern und den Soldaten geschehen?'

'Mit dieser Frage habe ich mich noch nicht so sehr beschäftigt, aber bis jetzt habe ich folgende Idee: Wer heute ein Sklave ist, soll dann kein Sklave mehr sein – und umgekehrt', überlegte Nard laut, wenngleich er davon nicht völlig überzeugt zu sein schien.

'Und was soll mit den Priestern geschehen? Sag, sollen sie nach deinem Plan Sklaven sein oder nicht?'

'Die Priester? An die habe ich gar nicht gedacht! Aber ich nehme mal an, sie sollen ruhig bleiben, was sie sind. Sowohl die Herrschenden als auch die Sklaven gehorchen ihnen. Es ist nicht immer leicht, sie zu verstehen, aber ich halte sie für unschädlich. Sollen sie ruhig weiter von den Göttern erzählen! Was aber unser Leben betrifft, so haben wir ihren Rat nicht nötig.'

'Haben wir ihren Rat nicht nötig … soso, na gut', antwortete der Hohepriester, gähnte laut und drehte sich auf die Seite.

In dieser Nacht konnte Kratie jedoch nicht schlafen. Er dachte nach. 'Das Einfachste wäre natürlich', so überlegte er, 'den Herrscher über das Gespräch zu unterrichten und den jungen Sklaven festzunehmen. Das wird das Problem aber nicht lösen. Die Sklaven werden immer den Wunsch nach Freiheit haben. Es wird neue Anführer geben, die neue Pläne entwickeln, und somit wird die Hauptgefahr für den Staat immer im Staate selbst wohnen.'

Kratie war mit der Aufgabe betraut worden, einen Plan zur Knechtung der ganzen Welt zu erdenken. Und er erkannte: Mit physischer Gewalt allein war das Ziel nicht zu erreichen. Jeder Mensch und jedes Volk musste psychologisch beeinflusst werden. Der Mensch musste in seinem Bewusstsein umgepolt werden, sodass er dachte: Die Sklaverei ist der höchste Segen. Es musste ein Programm her, um das Wissen aller Völker und ihre Orientierung in Raum und Zeit gründlich zu verwirren – vor allem aber ihre Wahrnehmung der Realität. Kraties Verstand arbeitete immer schneller. Allmählich schwand ihm die Wahrnehmung seines Körpers und damit auch der Ketten an seinen Händen und Füßen. Und auf einmal hatte er einen Geistesblitz. Das Programm, nach dem er suchte, manifestierte sich vor seinen Augen – noch etwas verschwommen, aber doch deutlich spürbar in seiner atemberaubenden Größe. Kratie sah sich als Alleinherrscher der ganzen Welt.

Der Priester lag auf seiner Pritsche, gefesselt an eiserne Ketten, doch in Gedanken war er ganz woanders: 'Morgen früh, wenn alle zur Arbeit geführt werden, werde ich dem Leiter des Wachtrupps das verabredete Zeichen geben, und er wird mich aus dem Sklavenzug wegführen und mir die Ketten abnehmen lassen. Dann werde ich mein Programm ausarbeiten, ein paar Worte sprechen … und der Wandel der Welt wird seinen Lauf nehmen. Unglaublich! Nur ein paar Worte, und die ganze Welt wird sich meinem Plan unterwerfen. Tatsächlich, Gott gab dem Menschen die Kraft des Geistes, und im ganzen Universum gibt es keine Kraft, die ihr gleichkommt. Durch diese Kraft werden Worte geschaffen, die wiederum das Rad der Geschichte verändern können.

Eine sehr günstige Gelegenheit, die sich mir da bietet: Die Sklaven planen einen Aufstand – durchaus kein unrealistischer Plan. Ich würde sogar sagen, dieser Plan könnte ihnen recht gute Zwischenergebnisse bescheren. Aber nur ein paar Worte von mir, und ich werde nicht nur die Sklaven selbst, sondern auch ihre Nachkommen und sogar die Herrscher der Sklaven auf Jahrtausende hinaus in die Knie zwingen.'

Am nächsten Morgen nahm der Leiter der Wache Kratie auf dessen Zeichen hin die Ketten ab. Und bereits am folgenden Tag waren die anderen fünf Hohepriester und der Pharao auf die Beobachtungsplattform Kraties eingeladen. Vor dieser Versammlung begann Kratie seine Rede: 'Was ihr jetzt von mir hören werdet, soll von niemandem aufgezeichnet oder weitererzählt werden. Um uns gibt es keine Wände, und niemand außer euch wird unser Gespräch mithören. Ich habe einen Plan erdacht, um alle Menschen auf Erden zu Sklaven des Pharaos zu machen. Dieses Ziel ist nicht einmal mit sehr großen Armeen und ausgiebigen Kriegen zu erreichen. Ich jedoch werde dies mit nur wenigen Worten erreichen. Lasst nur zwei Tage verstreichen, und ihr werdet euch mit eigenen Augen überzeugen können, wie die Welt sich zu verändern beginnt. Seht dort unten die Sklaven: In langen Reihen schleppen sie Steine. Sie werden von vielenSoldaten bewacht. Wir haben immer gedacht: je mehr Sklaven, desto besser für den Staat. Doch je mehr Sklaven es gibt, desto mehr muss man sich vor einem Aufruhr fürchten. Was tun wir? Wir verstärken die Bewachung. Wir sind gezwungen, sie gut zu ernähren, sonst können sie die schwere körperliche Arbeit nicht leisten. Dennoch sind sie faul und neigen zur Rebellion. Seht, wie langsam sie sich bewegen, doch diese unfähigen Wachen peitschen nicht einmal die gesunden, starken Sklaven. – Aber sie werden sich viel schneller bewegen. Und Wächter werden wir gar nicht mehr brauchen. Wir werden sie ebenfalls zu Sklaven machen. Glaubt mir, das ist zu schaffen. Noch heute vor Sonnenuntergang sollen die Herolde eine Verordnung des Pharaos verlesen, in der es heißt: «Mit Anbruch des morgigen Tages soll allen Sklaven volle Freiheit gewährt werden. Für jeden Stein, den ein freier Bürger in die Stadt liefert, soll er eine Münze bekommen. Die Münzen kann er tauschen gegen Nahrung, Kleidung, eine Behausung, einen Palast in der Stadt oder sogar eine eigene Stadt. Von nun an seid ihr alle freie Bürger!»'

Nachdem die Hohepriester sich die Worte Kraties durch den Kopf hatten gehen lassen, meinte der Älteste von ihnen: 'Du bist ein Dämon, Kratie. Die von dir beabsichtigte Dämonie wird viele Völker beherrschen.'

'Wenn ich ein Dämon bin, dann sollen in Zukunft die Menschen meine Idee Demokratie nennen.'

Die Verordnung wurde bei Sonnenuntergang den Sklaven vorgelesen. Diese waren so erstaunt, dass sie aus lauter Vorfreude auf ihr neues, glückliches Leben nicht einschlafen konnten.

Am Morgen des nächsten Tages stiegen die Hohepriester und der Pharao erneut auf die Plattform des künstlich angelegten Hügels. Das Bild, das sich ihren Blicken bot, verblüffte sie vollends. Tausende von Menschen, die ehemaligen Sklaven, schleppten unermüdlich und voll Tatendrang die gleichen Steine wie zuvor. Sie schwitzten, und einige trugen sogar zwei Steine. Andere, die nur einen Stein trugen, liefen so schnell, dass sie dabei Staub aufwirbelten. Auch einige Wachsoldaten schleppten jetzt Steine. Die Menschen, die sich nun für frei hielten, da man ihnen ja die Ketten abgenommen hatte, waren bestrebt, möglichst viele der heiß begehrten Münzen zu verdienen, um sich eine glückliche Zukunft aufbauen zu können.'

 

 Kratie verbrachte noch einige Monate auf seinem Thron und sah mit Befrie­digung dem regen Treiben am Fuße seines Hügels zu. Die Veränderungen waren umwerfend. Ein Teil der Sklaven hatte sich zu kleinen Gruppen zusammenge­schlossen. Sie hatten Karren gebaut, auf die sie die Steine aufluden und die sie unter großer Anstrengung vorwärts stießen.



'Sieh an, wie erfinderisch sie sind!', dachte Kratie zufrieden. 'Jetzt gibt es schon erste Dienstleistungen: Wasserträger und Essensverkäufer. Einige Sklaven wollen keine Zeit für den Weg zur Baracke verschwenden, um dort etwas zu essen, und so zahlen sie andere dafür, ihnen Erfrischungen und Nahrung zu bringen. Und siehe da, Ärzte gibt es auch! Sie behandeln Steinträger, die Hilfe benötigen, während der Arbeit und werden dafür mit Münzen bezahlt. Auch haben sie jemanden dazu eingesetzt, den Verkehr zu regeln. Bald werden sie sicher auch Vorgesetzte und einen Richter wählen. Sollen sie nur! Sie halten sich für frei, aber im Grunde hat sich nichts geändert. Sie schleppen weiter Steine … wie früher.'

***

(anschließend geht das Gespräch zwischen Anastasia und Wladimir weiter)

(Anastasia) So laufen sie nun schon seit Jahrtausenden durch den Staub und schleppen im Schweiße ihres Angesichts die schweren Steine. Und die heutigen Nachkom­men dieser Sklaven machen es ihnen munter nach …"

"Du meinst damit wahrscheinlich die einfachen Arbeiter, Anastasia, nicht wahr? Meinetwegen, da will ich dir Recht geben. Aber Betriebsleiter, Beamte und Unternehmer sind ganz sicher nicht den Sklaven zuzurechnen."

"Du siehst da also Unterschiede, Wladimir. Könntest du bitte ausführen, worin diese Unterschiede bestehen?"

"Darin, dass einige schwere Steine schleppen oder sich sonst wie abrackern wie Sklaven. Andere hingegen leiten diese Schlepperei beziehungsweise den Produktionsprozess, um einen zeitgemäßen Ausdruck zu gebrauchen."

"Aber diese Leitung ist doch auch eine Arbeit. Oft ist sie sogar noch schwie­riger als das Tragen der Steine."

"Nun gut, in gewissem Sinne ja. Unternehmer müssen mehr denken. Ihr Kopf ist von morgens bis abends mit der Arbeit beschäftigt. Aber was ist mit Pharaonen, Präsidenten und Kanzlern – sind sie etwa ebenfalls Sklaven?"

"So ist es. Auch die Priester, die an dieser fatalen Intrige beteiligt waren, wurden Sklaven." 

"Aber wenn auch die Priester Sklaven sind, wer sind dann die Sklavenhalter?"

"Die künstliche Welt, die von den Menschen erschaffen wurde. Und die Wächter sitzen meist im Innern der Menschen und peitschen sie dazu an, mehr Geld zu verdienen."

"Das Ganze ergibt ja ein recht tristes, aussichtsloses Bild. In den vergangenen Jahrtausenden sind ganze Weltreiche entstanden und untergegangen, Religionen und Gesetze haben sich gewandelt, doch im Grunde hat sich nichts geändert, denn nach wie vor ist der Mensch ein Sklave. Lässt sich denn wirklich nichts tun, um diese Lage zu ändern?"

"Doch."

"Was? Und wer könnte das tun?"

"Ein Bild."

"Was denn für ein Bild?"

"Ein neues Leitbild, das den Menschen eine neue Weltsicht vermittelt. Überlege mal, Wladimir, die Menschen, die heute kraft ihres Geldes die Welt beherrschen, denken, nur Macht und Geld könnten dem Menschen zu Glück verhelfen. Und die meisten Menschen, die danach streben, Geld zu verdienen, sind ebenfalls davon überzeugt. Aber oft – sogar sehr oft – leiden gerade die Gewinner dieser sinnlosen Hetzjagd. Sie erreichen illusorische Höhen und empfinden die Sinnlosigkeit ihres Lebens stärker als andere. Ich werde dir jetzt eine Szene aus dem zukünftigen Leben beschreiben. Schreibe sie nieder, und möge sie sich verwirklichen!" …  "

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Anastasie und die klingenden Zedern Russlands - Band 8 - Neue Zivilisation

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Anastasia: Die klingenden Zedern Russlands – oder: Ich erschaffe mir meinen eigenen Garten Eden

Über Jessica Schab, einen spirituellen Coach aus den USA, bin ich auf die Bücherreihe "Anastasia: Die klingenden Zedern Russlands" von Wladimir Megre gestoßen und wurde durch die Anastasia Bücher tief in meinem Sein berührt. Meine Vorstellungen von Gesellschaft, Kindererziehung, Gesundheit, Partnerschaft, Umgang mit der Natur und Heilung wurden erneut in ihren Grundfesten erschüttert und ich habe neue tiefe Einsichten bekommen, wie das Leben sein kann. Es hat meinen spirituellen Horizont enorm erweitert und mein Herz so weit geöffnet, wie ich es zuvor in meinem Leben noch nicht erlebt habe.

Anastasia ist eine ganz normale Frau, die als Einsiedlerin in der Taiga lebt, wie bereits seit Hunderten von Jahren es ihre Vorfahren auch taten, und die in vollem Bewusstsein ihrer Schöpferkraft ist. Fern ab von der technokratischen Welt (so wird im Buch aller technischer Fortschritt in der westlichen Zivilisation bezeichnet, der dem Menschen statt Einsicht nur Begrenzung schenkt und ihn immer mehr von seinem Potential und seiner Natürlichkeit entfremdet) lebt sie in tiefstem Einklang mit dem Göttlichen, mit der Natur und den Tieren. Sie hat keine Besitztümer, die der westliche Mensch als nützlich, praktisch und wertvoll bezeichnen würde, sondern lebt auf ihrer Lichtung und wird versorgt, so wie es bereits in der Bibel geschrieben steht. Die Tiere sind ihr ergeben, sie hat keine Sorge um Nahrung, Kleidung oder Reparatur irgendwelcher technokratischen Errungenschaften und ist glücklich, erfüllt und in vollem Besitz ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Fähigkeiten.

Diese Frau und ihre Lebensweise haben mich zutiefst beeindruckt. Mir wurde klar, wie ich oft wie ein Bioroboter gelebt habe, der Aufgaben und Erwartungen erfüllt hat, ohne daran zu denken, was meine Bestimmung in dieser Inkarnation wohl ist. Aber wer hat in der heutigen Welt schon Zeit nachzudenken, was seine Bestimmung ist? Wir werden unter unnatürlichen Umständen im Krankenhaus geboren, werden zu schnell von der Brust der Mutter getrennt, kommen in einen Kinderhort, dann in den Kindergarten (wo unser Bewusstsein mit Plastikspielzeug zugestopft wird, statt dass es Raum bekommt, zu blühen), kommen in die Schule und lernen alles Mögliche, nur nicht wie man WIRKLICH lernt. Wie man Zugang zu Wissen bekommt, das jeden Moment verfügbar ist und das bereits in jedem Menschen seit Geburt an vorhanden ist. Stattdessen lernen wir, uns immer mehr zu begrenzen und immer mehr Sinne auszuschalten. Mal ehrlich, wer geht schon gern zur Schule? Vielleicht hat der Unmut und die Abwehr in den Kindern einen Grund? Doch wir wurden unterdrückt und so unterdrücken wir unsere Kinder und so unterdrücken sich die Generationen gegenseitig. Ein Teufelskreis.

Nach der Schule geht es dann weiter in die Lehre, in den Supermarkt an die Kasse oder an die Uni, was nicht wirklich eine bessere Alternative ist. Denn was passiert an der Universität? Es werden neue Lehrer in die Welt gesetzt, die die Lebenslust und Weisheit von Kindern bändigen, es werden neue Erfinder in die Welt gesetzt, die noch weitere Dinge erfinden, die viel Geld kosten und das Bewusstsein des Menschen einschränken. Eine Maschinerie, die über kurz oder lang sich selbst und das Potetntial des Menschen aushölt. Die Medien sind ein guter Spiegel der Seelenlosigkeit der meisten Bioroboter.

Und wer ist in dieser Maschinerie wirklich glücklich? Wer hat einem Käfer in die Augen geblickt und darin Gott gesehen? Wer hat erkannt, dass der Mensch wirklich der Schöpfer seiner Realität ist und dafür wirklich in vollem Maße verantwortlich ist, so wie es auch der Hawaiianische Selbsterkenntnisprozes Ho'oponopono lehrt. Und wem wird an Schule und Universität beigebracht, wie wirklich alles zusammenhängt? Wo kriegt man zu hören, dass es Leben auf dem Mars gibt und auf fast jedem anderen Planeten, und zwar nicht nur irgendwelche Mikroben, sondern humanoides Leben? Wo kriegt man die wirkliche Evolutionsgeschichte der Erde zu hören? Wo an Schule oder Universität kriegt man zu hören, dass die Achtung der Ahnen sehr wichtig und heilsam ist und dass familiensystemsiche HIntergründe einen starken Einfluss auf Gesundheit und Glück eines jeden Menschen haben?

Nun mit der Liste könnte ich lange so weiter machen… Und seit ich begonnen habe mich mit Spiritualität zu befassen und angefangen habe, die richtigen Fragen zu stellen und hinter die Fassade der sogenanten zivilisierten Welt zu schauen, durfte ich viele Erkenntnisse und viel Wissen gewinnen, das nicht im Schulbuch steht und das zugleich absichtlich verschleiert wird. In diesem Zusammenhang war mir auch Anastasia ein Augen- und Seelenöffner. 

In den Büchern über Anastasia gibt es sehr viele Themen, mit denen ich in Resonanz bin und in diesem Artikel möchte ich besonders auf ein Thema eingehen und das ist die Natur und die Idee von Landsitzen für jeden Menschen, für jede Familie. Aus Anastasias Sicht, die ich zutiefst unterstütze, birgt die Natur tiefste Einsicht, tiefste Freude und tiefste Heilung. Es geht aus meiner Wahrnehmung in den Büchern von Anastasia im Grunde darum, wieder zurück ins Paradies zu kommen, in den Garten Eden, in dem ich verbunden bin mit dem Göttlichen, für mich zu tiefst gesorgt ist und ich mein schöpferisches Potenzial leben kann. Es geht darum, dass jeder einzelne Mensch im Umgang mit der Natur auf seinem eigenen Stück Land, sich seinen eigenen Garten Eden hier auf der Erde erschaffen kann und soll.   

Und heute habe ich im Garten Blumen gepflanzt. Ich war betört von deren Duft und war entzückt von der Energie. Eine Biene setzte sich auf meine Hand und suchte nach Nektar. Für mich war das eine Bestättigung, dass ich das richtige tue und es war, als ob die Natur mich durch die Biene streichelt. Mein Herz war voller Freude über diese Liebesbekundung :)

Als ich nach getaner Arbeit, mich zum Meditieren darniedersetzte. So war ich mir im gleichen Moment der ICH BIN Präsenz bewusst und sah, wie sowohl Angelina als auch die ganzen Pflanzen in DEM erscheinen, wie sie ranken und grünen und blühen. Ich fühlte mich zutiefst lebendig und wie eine Wiese, die von Pflanzengeistern beseelt ist. 

In meinem nächsten Artkel werde ich eine Meditation in Videoform vorbereiten und dich in diese Naturverbundenheit entführen. Doch für heute möchte ich dich an den Schätzen aus unserem Garten teilhaben lassen:

Keines dieser Fotos wurde in irgendeiner Weise bearbeitet, sondern genauso in unserem Garten aufgenommen. Du kannst diese Blumen anschauen und sie tief in dein Herz, in deine Seele gleiten lassen … Es werden Erinnerungen heilen und verschüttete Seelentore geöffnet …

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Anastasia und die klingenden Zedern Russlands

Anastasia und die klingenden Zedern Russlands

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L+A+S=S los und L+E+B=E!, – Der Schlüssel zum Erwachen und zur Transformation von Schmerz

Heute möchte ich etwas sehr persönliches mit dir teilen, was mein Leben tief berührt hat und in ungeahnte Dimensionen katapultiert hat. Als ich Alexander Gottwald 2006 kennen gerlernt habe, hat er mit mir den Juwel seiner spirituellen Arbeit und Erkenntnis geteilt: L+A+S=S los und L+E+B=E! 

Zwar habe ich mich schon zuvor auch viel mit Spiritualität beschäftigt, aber ich habe oft nur gelernt, zu analysieren, zu fühlen, zu spüren und bin weiterhin in der 3D Realität hängen geblieben. Dank L+E+B=E! hatte ich zum ersten mal eine tiefe Erkenntnis dessen gehabt, wer ICH WIRKLICH BIN jenseits aller Vorstellungen, Erinnerungen, schmerzhaften Erfahrungen, Konditionierungen und Anhaftungen. Und das Berührende für mich war, dass ich dank der Schlüssel einen unmittelbaren Zugang zum ICH BIN, zum HIER und JETZT bekommen habe, ohne dass ich jahrelang meditieren musste. 

Im folgenden möchte ich hier mit dir meinen ersten Erfahrungsbericht unmittelbar nach einem L+E+B=E!-Seminar 2007 mit dir teilen:

"Es passiert etwas mit mir. Ich sehe mich. Ich entspanne mich. Ich erfahre mich bewusst mit meinem Schatten und mit meinem Licht. Und beides ist gut. Ich weiß ich bin und zugleich werde ich. Ich fließe dahin und lasse mich treiben im Leben. Es gibt kein Ziel und doch komme ich meinem Ziel Schritt für Schritt näher. Es macht mir Angst, denn ich bin gewohnt mich gegen das Leben zu wehren. Meine Konditionierungen gegen das Leben sitzen tief und so sehr ich mich auch wehre, ich will leben!  So oft versuche ich, etwas zu sein. Das strengt sehr an. Nun sehe ich, ich bin schon, was ich sein will. Ich werte viel und werte, dass ich werte. Durch L+E+B=E! sehe ich das L+E+B=En!, das überall erblüht, im Schatten und im Licht. Ich erfahre Einssein und fühle Leben durch meine Adern sprudeln. Doch dann wieder die Angst! Die Angst, die Angst! Doch alles ist gut und ich bin hier geborgen. Ich nehme meine Angst bei der Hand und lebe. Das Leben ist wie eine Quelle und ich bin ihr Ventil, durch das es sich ergießt. Ich öffne das Ventil und sprudle aus mir in Fülle hervor. Vertraut ist das Gefühl der Heimat und L+E+B=E! öffnet die Tore, die die Heimat bergen, die nie verborgen. Angst ist noch da und will mir erzählen, wo sich Gefahr verbirgt und was ich alles meiden sollte. Sie fleht mich an, ihr zu vertrauen, denn sie wisse, wie das Leben funktioniert und wo es lang geht im Leben. Und dann ein Funke, ein Gedanke, ein Gefühl, eine Erinnerung: L+A+S=S los und L+E+B=E! 

Ich lebe."  

Seitdem ist viel Zeit vergangen und noch mehr in mir und in meinem Leben passiert. Es ist viel wunderbares geschehen, das ich niemals zu visualisieren oder mir auszudenken in der Lage gewesen wäre. Ich fühle mich zutiefst geführt und geborgen.  Zugleich habe ich auch schmerzhafte Erfahrungen machen dürfen, die im Grunde keine "neuen" schmerzhaften Erfahrungen sind. Es sind vielmehr sich immer aufs Neue wiederholende Erfahrungen, die sich fortsetzen, die z.B. auch aus anderem Inkarnationen stammen, oder Erfahrungen aus dem aktuellen Familiensystem, die sich von Generation zu Generation fortsetzten. Doch im L+E+B=E! Seminar habe ich nicht nur den Schlüssel zum Erwachen bekommen, sondern auch Schlüssel, die diese schmerzhaften Erinnerungen transformieren und mir helfen, mich von alten Lasten zu befreien.

Vor einigen Jahren noch dachte ich, jeder sollte am besten sofort L+E+B=E! kennen lernen, weshalb ich damals auch begonnen hatte, die seinerzeit in Deutschland noch live stattfindenden Seminare zu organisieren. Mittlerweile würde ich den Selbsterkenntnisprozess L+A+S=S los und L+E+B=E! nicht mehr jedem empfehlen, denn Selbsterkenntnis braucht Mut, Ausdauer und die Bereitschaft loszulassen und wirklich zu heilen. Denn wenn das Aufwachen geschieht und der göttliche Funken in einem entfacht wird, dann kommen auch alte Wunden wieder an die Oberfläche. Das ist in meinen Augen ein natürlichen Prozess, denn je reifer die Person ist, desto mehr hat das innere Kind Vertrauen sich mit all seinen Schmerzen und mit all seinem Schatten zu zeigen. Es ist ein Vertrauensbeweis an die erwachsene Person und eine Hoffnung auf Heilung. Viele spirituelle Prozesse enden leider dort, wo an sich die Transformation beginnt. Die Schlüssel von L+E+B=E! helfen mir immer wieder, die Wunden anzunehmen und sie wirklich heilen zu lassen, anstatt zu versuchen, sie mit "Licht und Liebe" zuzudecken.

Wenn dich mein Erfahrungsbericht berührt hat und du in deinem Leben an einem Punkt stehst, an dem es Zeit ist, endlich erwacht zu leben, dann kann ich dir das Seminar L+A+S=S los und L+E+B=E! von Herzen empfehlen. 

Im Moment hat Alexander eine Aktion laufen, in der er 3 Personen die Möglichkeit gibt, ein Online L+A+S=S los und L+E+B=E!- Seminar mit ihm zu erleben, Für mehr Teilnehmer hat Alexander aufgrund seiner vielfältigen Verpflichtungen leider keine Zeit… ich wünsche Dir von Herzen, dass Du zu den drei Menschen gehören wirst, für die L+A+S=S los und L+E+B=E! den entscheidenden Unterschied in ihrem Leben machen wird …

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

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Auf den Spuren der Schlange des Lichts – oder: Die Erdkundalini und ihr neues Zuhause führen uns nach Bolivien

Seit ich denken kann, wollte ich schon immer reisen und Südamerika stand ganz oben auf meiner Reisewunschliste. Als Alexander und ich uns kennengelernt haben, waren wir uns einig, dass wir früher oder später isn Ausland gehen wollten und etwa 4 Jahre später kurz vor der Geburt unseres Sohnes haben wir uns den Wunsch erfüllt. Das Leben hat uns Türen geöffnet und Wege geebnet, so dass wir nach Uruguay gegangen sind. Kurz bevor wir nach Urguay gegangen sind, ist mir das Buch "Die Schlange des Lichts – Jenseits von 2012. Das Erwecken der Erd-Kundalini und das Erwachen des weiblichen Lichts" von Drunvalo Melchizedek in die Hände gefallen.Seine Reise an heilige indigene Stätten der Erde und seine Hingabe an Mutter Erde haben mich tief berührt. Er hat heilsame Rituale an heiligen Pyramiden und Orten durgeführt, damit das Bewußtsein aller Wesen auf der Erde auf die nächste Stufe steigen kann und um der Erdkundalini zu helfen, ihr neues Zuhause für die nächsten 13000 Jahre zu finden. Die letzten 13000 Jahre hatte sich die Erdkundalini in Tibet  niedergelassen und die Konsequenz war, dass in Tibet und Indien viel spirituelles Wachstum stattfand und von dort viele erleuchtete Lehrer hervorgingen. Die letzten 13000 Jahre waren ein Zyklus, in dem die männliche Energie im Vordergrund stand, doch mit der Wanderung der Erdkundalini und ihrem neuen Zuhause im Norden Chiles in Südamerika geht es im kommenden Zyklus um die Entfaltung der weiblichen Weisheit und Kraft. Nach der Lektüre des Buches fühlte ich mich in unseren Plänen nach Südamerika zu gehen geführt. In Uruguay ist viel Heilung für mich und viel Wachstum passiert:

Ich habe meine Ernährung  komplett auf fast vegan umgestellt, ich habe einen wunderbaren Sohn zuhause ohne Medikamente geboren, ich habe eine Anleitung für einen Dimensionsschlüssel bekommen, ich habe mich an meine Herkunft als Walkin erinnert und an viele Inkarnationen des Körper-Geist-Systems, die zugleich heilen durften, ich habe für meine Beziehung neue heilende Impulse bekommen und es gab neue Begegnungen des Herzens, ich habe begonnen, auf meine innere Führung zu vertrauen und bin unter anderem zu den Iguazu Wasserfällen in Argentinien gefahren, ich habe ein Ufo gesehen und es ist zu einem Kontakt mit den Menschen aus der hohlen Erde gekommen, ich habe gelernt, wie man gebundene Seelen nach Hause schickt und wie man heilsame Rituale macht, ich habe eine so tiefe Glückseligkeit in meinem Herzen erfahren, die mich zutiefst erfüllt hat, ich habe mich auf körperliche, geistige und seelische Heilung eingelassen und viele Heiler wurden mir gesandt, die mich dabei unterstützten, jede Menge Schmetterlinge, Marienkäfer und Glühwürmchen saßen auf mir drauf :) , ich habe einem kleinen Käfer tief in seine Augen gesehen und war zutiefst berüht, und und und …

Die letzten eineinhalb Jahre waren so tief und so voller Fülle und Heilung, wie nie zuvor in meinem Leben. Und nun hat das Leben uns wieder eine Tür geöffnet. Wir sind kurzentschlossen nach Bolivien gegangen und unser Weg war so voller Segen und alles hat sich harmonisch und friedlich entfaltet. 

Unser Ziel war es vor dem 09. März 2011 in Sucre, in Bolivien, anzukommen, da mit diesem Datum ein neuer und letzter Zyklus im Mayakalender beginnt, der die spirituelle Entwicklung beschleunigen wird. Alle 18 Tage bis Ende Oktober 2011 besteht nun die Möglichkeit auf eine neue Entwicklungsstufe zu gelangen, WENN man sich darauf ein lässt. Das bedeutet, losläßt von seinen Vorstellungen von sich und der Welt und sich völlig dem HIer und Jetzt hingibt … Wenn man vom Kopf in sein Herz fällt und beginnt daraus zu leben. In meinem Erleben ist es nicht immer einfach sich auf die Führung des Herzens einzulassen, denn wir sind es gewohnt vom Kopf bestimmt zu werden. Doch es lohnt sich. Je mehr ich mit Ho'oponopono nach Dr. Ihaleakalah Hew Len reinige und schmerzhafte Erinnerungen nach Hause gehen können, desto einfacher ist es, ins Herz zu fallen und sich führen zu lassen. Und je mehr ich mich auf mein Herz einlasse, desto mehr gelangen die Innen- und Außenwelt in Einklang und ich erlebe, dass für mich tatsächlich gesorgt ist und ich unendlich geliebt werde. 

Als wir bei den Iguazuwasserfällen waren, haben mir die Menschen aus der hohlen Erde den Tipp gegeben, "mit dem Herzen zu atmen". Erst hat mein Verstand blockiert und konnte nichts damit anfangen, aber das war nicht wichtig, ich habe es einfach gemacht und fühlte mich sehr weit und leicht. Bei einer späteren Lektüre des Buches "Aus dem Herzen leben" ebenfalls von Drunvalo Melchizedek ist mir das "mit dem Herzen atmen" erneut begegnet und ich fühlte mich bestättigt indem, was ich zovor schon erlebt hatte. Ich kam für mich zu dem Schluss, dass aus dem Herzen zu leben der einzige Weg ist, um wirklich glücklich und heil zu werden und um zu erkennen, wer ich wirklich bin jenseits von Gefühlen, Gedanken und dem Körper …

Ich lade dich ein, in dein Herz zu lauschen und dich daraus in deinem Alltag führen zu lassen … Es wird Wunder in dein Leben ziehen und du wirst erkennen, was deine Aufgabe ist und wer du wirklich bist …    

Im folgenden sind ein paar Eindrücke unserer Reise nach Bolivien über Uruguay und Argentinien:

Ein vorerst letzter Blick auf die Küste in Uruguay …

Von Meeresspiegelhöhe in Uruguay geht es in Argentinien immer höher in bergige Regionen, die von samtigen Wolken geküsst werden …

Die Vielfalt der Landschaft im Norden von Argentinien war berührend und am liebsten hätte ich alle paar Minuten angehalten, um ein Foto zu machen … Doch durch die meisten Landschaften zog sich das Bild riesiger Kakteen …

Die ersten schneebedeckten Gipfel lassen unsere Herzen frohlocken …

Inspiriert von der atemberaubenden Landschaft haben Alexander und ich hier jeweils ein Video gemacht … Ich fühlte mich eins mit Mutter Erde und frohen Herzens … Und, es war seeehr kalt, nachdem wir nur wenige Kilometer vorher in Argentinien an Temperaturen über 30° gewühnt waren …

Wir wurden vor dem Grenzübergang von Argentinien nach Bolivien zwischen La Quiaca und Villazon und dem dort herrschenden Chaos gewarnt … Wir haben gereinigt und es lief alles schnell und reibungslos ab … Wir waren Zeugen, wie die Natur auf unsere Reinigung mit einem wunderschönen Regenbogen, der die beiden willkürlichen Grenzen verband, reagierte …

Wir sind in Bolivien …

Erschöpft von einer unruhigen Nacht ( es war zu dem Zeitpunkt Karneval in Argentinien und später auch in Bolivien) und der langen Fahrt, aber glücklich …

 

Karneval in Tupiza, einer kleinen aber angenehmen Stadt in Bolivien …

Freude über eine Pause  - die Straßen in Bolivien sind abenteuerlich – und den wunderschönen Ausblick …

Unser kleiner Sohn und ich …

Eine der vielfältigen Landschaften in Bolivien … Wir sind berührt …

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

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Zurück von den Iguazu Wasserfällen, oder: Eine spirituelle Reise, die kein Ende nimmt

Nach 32 Tagen on the road sind wir nun wieder zuhause in Uruguay. Welch eine Freude … Wieder baden im Mehr, selbstgebackenes frisches Vollkornbrot gänzlich ohne Weißmehl und OHNE Zucker (das ist in Südamerika eine Rarität … ), kuscheln mit unseren Kätzchen, lecker selbstgemachtes Essen (warmes Essen in Argentinien, das vegan UND lecker war, war schwer zu finden … ), schnelles und funktionierendes Internet … Und nicht zu vergessen, das eigene bequeme Bett …  

Wir sind nach wie vor voller lebendiger Eindrücke von der Reise und der reinigenden Kraft der Iguazu Wasserfälle … Die spirituelle Reise hat in uns Energien freigesetzt, vorhandene Baustellen fertigzustellen und in uns neue Ziele und neue Inspirationen geschenkt. Und die spirituelle Reise geht weiter. Wohin? Je mehr wir uns auf das HIER und JETZT einlassen, erkennen wer wir WIRKLICH sind und stetig mit Ho'oponopono nach Dr. Ihaleakala Hew Len weitereinigen, desto mehr erleben wir wundersame Führung in unserem Leben, der wir immer mutiger folgen … Jedes Leben ist eine spirituelle Reise, die selbst über den Tod hinaus geht … Und mein Erleben ist, dass je mehr ich reinige und mich erinnere, wer ich wirklich bin, ich mehr durch mein Wirken dem göttlichen dienen kann und darin Erfüllung finde … Danke für jede Erfahrung, die ich machen durfte …  Danke für jeden Schmerz und jede Freude, die ich erfahren durfte … Danke für die Seelenbegegnungen … Danke für die Fülle der Schöpfung, die ich lerne immer mehr in mir zu bejahen und anzunehmen … Danke, dass ICH BIN …

Über die vielen freudigen Feedbacks zu meinen Artikeln und zu meinen Fotos habe ich mich sehr gefreut und als Dankeschön dafür, gibt es hier nun noch ein paar weitere Eindrücke aus Iguazu :

Ein Regenbogen über dem Wasserfall. Es gab sehr viele Regenbögen bei den Iguazu Wasserfällen. Ich durfte sogar einen doppelten Regenbogen mit seinem Anfang und seinem Ende bestaunen und mit einem Boot unten durch fahren …

Ein Tukan, der die Aufmerksamkeit der Besucher des Nationalparkes sichtlich genoß. Er verweilte eine geraume Zeit und zeigte seine farbenfrohe Schönheit von allen Seiten.

Eine Coatí Mutter mit ihrem Jungen, das von ihrer Schleckerei gänzlich dahinschmolz und einschlief …

Das Fallen des Wasser hat jede Menge winzigste Wassertropfen erzeugt, die uns in der Hitze Kühlung schenkten

Schmetterlinge gab es in rauen Mengen und in wunderschönen Farben und Größen 

Ein kleiner neugieriger Besucher in unserem Hotelzimmer 

Wasser …

Das sind die Ausläufer der Garganta del Diabolo auf der argentinischen Seite. Ich durfte mit einem Boot direkt unter den Fluten fallenden Wassers stehen … Ohne Worte … Nur Frieden und Glück …

Wasserfälle und Orbs

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

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Die Iguazu Wasserfälle, oder: Die reinigende Kraft des Wassers

Wir sind nun schon seit Anfang Januar hier bei den Iguazu Wasserfällen und sind nach wie vor völlig begeistert von der atemberaubenden, lauten und zugleich stillen Schönheit der Schöpfung. Doch ist es nicht nur schön, sondern auch herausfordernd, denn wir reinigen, reinigen, reinigen (dabei reinigen wir – mein Partner Alexander Gottwald und ich – nach den Prinzipien von Ho'oponopono wie es uns Dr. Ihaleakal Hew Len gelehrt hat) und mit uns wird gereinigt. So kommen wir jeder für sich, als Paar und als Familie an unsere Grenzen, die es zu achten gilt und gegebenfals darüber hinauszuwachsen. Das Wasser der Iguazu Wasserfälle ist nicht nur belebend und kühlend bei der enormen Hitze, es ist auch stark reinigend auf der seelischen, körperlichen und geistigen Ebene. Zuhause in Uruguay habe ich kaum noch Gebrauch von meinem Biodeo gemacht, da mein Körper aufgrund unserer fast veganen Ernährungsweise und reichlicher Reinigung auf allen Ebenen kaum noch mit zusätzlichen Schlacken belastet wird. Doch hier bei den Wasserfällen, ist mein Deo mein treuer Begleiter und mehrere Male am Tag im Einsatz. Das ionisierte Wasser, dass durch den Fall aufgeladen wird, ist sehr stark reinigend und zieht Giftstoffe aus dem Körper. Es heilt karmische Verstrickungen, die sich die Seele persönlich aufgeladen hat und die sich im Familiensystem im Laufe der Zeit angesammelt haben. Es holt alten Schmerz an die Oberfläche, der sichtbar wird, um endlich wieder nach Hause gehen zu können. Es ist ein Platz der Kraft und der Heilung. 

Zu diesem Platz wurden wir geführt. Von wem? In meinem ersten Artikel und dem Video darin sprach ich bereits von meiner UFO Sichtung und dem Kontakt mit den Menschen aus der inneren Erde, der nachts in meinen Träumen begonnen hat. Nach und nach entstand eine Kommunikation mit einer Frau aus der inneren Erde und diese hat mich inspiriert zu dein Iguazu Wasserfällen nach Argentinien zu gehen. Trotz aller vernünftigen Einwände, die der Verstand zu bieten hatte ( "Es ist Hauptsaison, dadurch teurer, heißer und stärker besucht." "Wieso ausgerechnet im Januar wegfahren, wenn doch Januar der heißeste Monat in Uruguay ist und bei uns der Strand vor der Haustür liegt." "Wir haben viel zu tun und haben keine Zeit." … ), haben wir unsere sieben Sachen gepackt und uns auf eine spirituelle Reise begeben. Diese spirituelle Reise hat uns bisher stark herausgefordert. Es ist heiß, wir schwitzen wie noch nie in unserem Leben. Wir haben starke körperliche Reinigungsreaktionen und alle 3 ein paar Kilo abgenommen.  Es gab Freude, es gab Tränen, schmerzhafte Erfahrungen aus der Kindheit kamen an die Oberfläche, karmische Verstrickungen aus vergangenen Leben und schwarzmagische Angriffe haben uns herausgefordert. Es gab Streit und Versöhnung, es gab Chaos und Ordnung. Reinigen war unser oberstes Gebot und sobald wir es vergaßen, so wurde alles komplizierter und anstrengender.  Wir durften segensreiche und stille Moment erleben und uns fehlten die Worte im Angesicht der göttlichen Schöpfung …

Hier ein paar Einblicke:

Ohne Worte …

Stille und rauschendes Wasser …

Die Kraft des Wassers …

Wir stehen wenige Meter entfernt von einem riesigen Wasserfall und lassen uns von Kopf bis Fuß fluten mit Wasser. Wir waren klatschnass und jede Zelle vibrierte vor Freude und Reinigung …

Völlig durchnässt und glücklich …

Die Flut an Eindrücken wird beim Gestilltwerden im Tragetuch verarbeitet …

Ich hoffe, du hast dich berühren lassen von der Kraft de Wassers. Du kannst die Reinigung des Wassers auch bei dir in diesem Moment zu hause vor deinem PC nutzen. 

Ich lade dich ein, folgendes auszuprobieren:

Schau auf das 3. Foto. Sieh, wie du drekt unter diesen Fluten von Wasser stehst und spüre wie das Wasser auf deinen Kopf, dein Gesicht, deine Schultern, deine Brust und deinen gesamten Körper trifft und ihn reinigt, belebt und befreit von altem Ballast. Steh so für mehrere Minuten, bis du merkst, dass es genug ist. Bedanke dich, verneige dich und tu das, was ansteht …

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

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Iguazu Wasserfälle, oder : Die Wetterhexe

Direkt einen Tag nach unserer Ankunft in Puerto Iguazu sind wir zu den Iguazu Wasserfällen gefahren. Je näher wir kamen, desto aufgeregter war ich. Wir haben uns erstmal mit Wasser eingedeckt, denn es ist heiß, heiß und nochmal heiß. Ich habe geschwitzt, wie ich es sonst nur aus der Sauna kenne. Das Wasser lief nur so von den Schläfen und den Rücken herunter. Mir war es einfach zu heiß für die Erkundung der Wasserfälle und ich bat um ein angenehmeres Klima, damit wir uns nicht gleich alle einen Sonnenbrand holen. Es hat funktioniert! Einige Minuten später kam ein laues Lüftchen und der Himmel zog sich etwas zu. Nach Eintritt in den Nationalpark haben die Männer als erstes schon mal die Lage gecheckt: 

Alexander und unser kleiner Naturbursche beim Studieren der Karte des Nationalparks Iguazu

Beim ersten Besuch haben wir uns auf direktem Wege zur Garganta del Diabolo begeben, dem berühmtesten Teil der Iguazu Wasserfälle. Und wieder, je näher ich kam desto mehr begann jede Zelle meines Körpers zu vibrieren. Auf dem Weg zur Garganta del Diabolo hat sich ein kleiner Passagier auf Alexanders Hand nieder gelassen und hat seine Haut nach Wassertropfen abgesucht, da er bei der Hitze wohl mächtig viel Durst hatte:

Ein Schmetterling auf Alexanders Arm

Die Aufregung stieg weiter und trotz des Gewichtes von 16 Kilo, das ich im Tragetuch bei mir hatte, fühlte ich mich beschwingt, leicht und voller Kraft. Das Rauschen des fallenden Wassers wurde immer lauter und als wir endlich am Aussichtspunkt angekommen waren, konnte ich nicht umhin als einen "Freudenschrei" auszustoßen! :)

Und das war unser atemberaubender Ausblick:

Garganta del Diabolo – Blick von oben

Garganta del Diabolo – Blick auf die brasilianische Seite

Garganta del Diabolo – Blick von Argentinien

Alexanders kleiner Passagier ist immer noch dabei und bewundert mit uns den gigantischen Ausblick

Die Größe und Schönheit der Garganta del Diabolo ist schwierig mit Worten und Bildern zu erfassen. Auch die Gefühle und körperlichen Empfindungen, die ich als sehr intensiv und reinigend empfunden habe, vermag ich nicht adäquat zu beschreiben. Denn ein "wunderschön" oder "riesig" ist nicht ausreichend. In Anbetracht der Größe der Wasserfälle fehlen mir die Worte… Was bleibt, ist tiefe Freude, Staunen über die Schöpfung und ein berührtes Lächeln im Gesicht …

Ich habe schon öfter in meinem Leben, die Erfahrung gemacht, dass ich "Wetter machen" kann und diese Erfahrung bei den Iguazu Wasserfällen hat mich noch tiefer in dieser Erfahrung bestättigt. Unsere Haushaltshilfe und viele Menschen in Uruguay haben schon lange vor Beginn des Sommers gemeint, dass der kommende Sommer brütend heiß wird. Nun wir haben gereinigt und das Wetter war sehr angenehm. Viele waren verwundert, dass es nicht brütend heiß wurde, wie es alle prophezeit hatten. Die darauf folgenden Tage in Iguazu habe ich das "Wettermachen" immer wieder ausprobiert und es hat meistens funktioniert. Es hat nicht funktioniert, sobald sich der Verstand eingeschaltet hat und meinte, er "müsste etwas tun" oder wenn er Zweifel hatte. Wenn ich es einfach geschehen hab lassen, so ist es auch geschehen :)

In meinem Erleben "macht" der Mensch jeden Moment das Wetter. denn es ist wie alles andere ein Spiegel seines Befindens. Sei es nun das "alltägliche" Wetter oder größere Naturgeschehen, wie Fluten, Trockenheit oder Hurrikans: Alles zeigt uns, wie es in uns aussieht. 

Ich lade dich ein die "Wetterhexe" oder den "Wetterhexer" in dir zu entdecken und folgendes in dir auszuprobieren:

Wenn dir das nächste mal das "Wetter draußen" nicht zusagt, weil es zum Beispiel ein ungemütliches Unwetter gibt, dann liebe das Ungemütliche und das Unwetter in dir, das Gewitter und den Regen. Sollte es heiß sein, dann liebe die HItze in dir und spüre in deinen Solarplexus hinein … Wie fühlt er sich an? Und wenn es eiskalt draußen ist, wie fühlt sich in dir das "Wetter drinnen" an? Und dann schau, was das für einen Einfluss auf das Wetter draußen?

Ich freue mich, wenn du Lust hast, mir hier als Kommentar von deinen Erfahrungen zu berichten …

Zum Abschluss kommt mir eben noch ein Gedanke: Es gibt viele Menschen, die auch im Zusammenhang mit 2012 viele Dinge vorhersehen, vor allem Katastrophen, Kriege, "Probleme" … Doch wie klar und bewusst sind diese Menschen, in dem Moment dieser Vision? Vielleicht sind die inneren Bilder, die sie bekommen, ein Ausdruck ihrer inneren Katastrophen und Kriege, die ihnen aus Gnade in den "Visionen" gezeigt werden als Chance, damit zu reinigen und sie zu heilen …

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Ein kleiner Schmetterling, der seinen Durst auf meiner Wange stillen wollte :)

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Unterwegs zu den Iguazu Wasserfällen, oder: Clean clean clean

Genau 5 Tage lang waren wir mit dem Auto unterwegs bis wir von unserem Wohnort an der Costa de Oro (Uruguay) in Puerto Iguazu (Argentinien) angekommen sind. Da wir mit unserem kleinen Sohnemann reisen, haben wir die Strecke von etwa 1300 km in kleinere Häppchen aufgeteilt, so dass wir uns alle drei nicht überfordern und unser kleiner Naturbursche für sein Bedürfnis nach Bewegung und Entdecken Raum bekommt, so wie zum Beispiel hier beim Pferdchenschauen mit seinem Papa :) :

Wir haben uns in Argentinien verschiedene kleinere oder größere Städte ausgesucht, um Rast zu machen und durften die wundersame Kraft der Reinigung erleben. Am dritten Tag unserer Reise haben wir einen Zwischenhalt in der Stadt Paso de los Libres gemacht. Bevor wir am Morgen wieder abreisen wollten, sind wir an den Rio Uruguay gefahren, der die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bildet, damit Alexander sein tägliches L+A+S=S los und L+E+B=E! und den Ho'oponopono Prozess, wie wir ihn bei Dr. Len gelernt haben, durchführen konnte. 

Alexander Gottwald beim cleanen am Ufer des Rio Uruguay

Es war an sich ein sehr schönes Fleckchen, nur durften unsere Ohren den Machismo in unglaublicher Lautstärke erleben: Die sich ob der absurden Lautstärke nur schreiend verständigenden Insassen von zwei parkenden Autos haben versucht, sich gegenseitig mit dröhnender Musik in schlechter und kratziger Qualität zu überbieten. Wir überlegten erst, einen anderen Ort zu suchen, aber das hätte wieder Zeit gekostet und so entschieden wir uns zu bleiben und zu reinigen. Mit dem Lärm, den Alkohol trinkenden Menschen, der Musik, in der es immer um die Sehnsucht nach Liebe ging und allem, was gereinigt werde sollte. Als Alexander den Prozess beendet hatte, und wir uns zum gehen wandten, fuhren übrigens beide Autos weg … und es war Ruhe, so dass wir einen gereinigten Platz verlassen konnten …

Und schon am nächsten Tag durften wir die segnenden Folgen der Reinigung erleben. Als wir auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen irgendwo in der Pampa landeten kam uns ein älterer Engel aus Estland zur Hilfe. Genauer gesagt, war das ein älterer Herr, der mitbekommen hat, dass wir ein Plätzchen zum Rasten suchen. Er kam auf uns zu, sprach uns auf deutsch an und bot uns an, uns zu einer kleinen Oase mitten im Wald und einem Flüsschen zu bringen und so landeten wir hier, in diesem kleinen Paradies:

Dieses Stück Land gehörte offensichtlich ihm, denn da stand auch ein kleines Häuschen mit Küchenzeile und Bad zu dem er die Schlüssel hatte, mit denen er uns öffnete. Er meinte nur, dass wir uns hier so lange aufhalten könnten, wie wir wollten und im Häuschen auch alles nutzen durften… Ich war völlig baff über diese ganze Begegnung und wusste gar nicht, wie mir geschah… Er hat sich dann verabschiedet und war weg. ich weiß weder, wie er heißt, noch was er macht, noch was ihn bewegt hat, uns dieses Geschenk zu machen … ich war sehr dankbar und hab einfach weiter gereinigt … Wie sagte Dr. Ihaleakalah Hew Len einmal: "It's all about cleaning. Hier noch ein paar impressionen von diesem kleinen Paradies:

Vom Ufer des Flusses ging ein Steg ab, so dass man sich im kühlen Nass erfrischen konnte … das war eine willkommene Abwechslung für unseren kleinen Wassermäuserich :)

 

Unser Ausblick auf das andere Ufer … 

Kurz  vor unserer Abfahrt hat Alexander auf der Schrutibox spielend Obertöne gesungen, wovon little Django sehr angetan war.  

Wenige Stunden später erreichten wir Puerto Iguazu, die Stadt bei den Iguazu Wasserfällen auf der argentinischen Seite. Trotz Hauptsaison ist die Nachfrage hier überschaubar, so  dass wir uns in Ruhe eine Unterkunft suchen konnten. Es hat ein Weilchen gedauert, bis wir etwas passendes gefunden haben, denn ein großes Problem in Südamerika ist Schimmel. Den meisten Häusern fehlt ein ordentliches Fundament und so zieht das Wasser von unten in die Häuser.

Gestern ist mir ein Aspekt des fehlenden Fundaments und der damit einhergehenden Schimmelproblematik bewusst geworden. Wer sind die Argentinier? Einwanderer. Wie auch auf anderen Kontinenten fand die Besiedlung von dem Stück Erde, das Argentinien genannt wurde, nicht ohne Gewalt, Hochmut und auf Kosten der indigenen Völker statt. Die Vorfahren der heutigen Argentinier kamen, namen sich das Land von den Guarani, den Ureinwohnern Argentiniens, und bahnten sich ihren Weg durch den Dschungel, um Siedlungen zu bauen und die "Heiden" zu bekehren. Diese Art und Weise der respektlosen und gewaltvollen Annektierung fremden Landes führte dazu, dass sie sich nicht tief genug verwurzeln konnten. Sie haben zwar das Land, aber keinen Segen und keine Wurzeln. Und so bauen sie ihre Häuser, ohne Fundament. Der fehlende Segen und die Opfer auf Seiten der Guarani bringen den Schimmel, der langsam die hier lebenden Menschen krank macht …

Nun, auch damit haben wir gereinigt. Und wieder geschah etwas unvorhergesehenes. Wir haben ein Hotel gefunden, das an sich schön war und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Jedoch gab es ein sehr großes ABER: der Hoteleigentümer hat uns einige seiner Cabanas (typische Häuschen) gezeigt und kaum war ich drin, habe ich den Raum mit angehaltener Luft gleich wieder verlassen. Es waren dermaßen viele Schimmelpilze an den Wänden und in der Luft, ich hätte ihnen die Hand reichen können. Und so waren wir bereits wieder auf dem Rückweg zum Auto als Carlos, der Eigentümer des Hotels, uns noch ein letztes Zimmer zeigen wollte. Wir hatten nichts mehr erwartet. Doch siehe da, in dem Zimmer war keine Schimmelpore weit und breit. Es war ein Neubau und sah noch kaum benutzt aus. Also sind wir geblieben und wir finden es hier wunderschön. Umgeben von Natur und Bäumen, einem Eigentümmer, der wirklich sehr bemüht ist, einem Koch, der auf unsere hier in Südamerika ungewöhnlichen (bis auf Eier und Butter veganen) Esswünsche eingeht und einem schönen Pool, in dem wir uns abkühlen können, denn hier ist es wirklich wirklich wirklich sehr heiß!

Ich bin also erneut in der Praxis von den positiven Effekten des Anerkennens systemischer Ordnungen, der Selbsterkenntnis und des Reinigens mit hawaiianischem Ho'oponopono überwältigt worden und möchte diesen Artikel daher mit den Worten von Dr. Ihaleakala Hew Len abschließen: "Clean, clean, clean!." ("Reinigen, renigen, reinigen!")

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Ein typischer Himmel über Südamerika, Wolken und blauer Himmel, keine Chemtrails

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Iguazu Wasserfälle – oder: Eine spirituelle Reise

Im Januar fahren wir zu den Iguazu Wasserfällen nach Argentinien und ich habe diese Reise als Anlass genommen, um in menem Blog ein erstes Video von mir zu veröffentlichen.

Zugegeben mein erstes Video ist nicht perfekt und ich komme das eine oder andere Mal von Hölzchen auf Stöckchen, doch kein Meister ist vom Himmel gefallen und ich lerne zu "vloggen", indem ich es tue :)
Ich beschreibe in meinem ersten Video, was meine Beweggründe für die spirituelle Reise sind, wer mich dabei inspiriert und leitet und was meine Lektionen dabei sind. Darüberhinaus gehe ich darauf ein, dass ich meinen Körper immer mehr als Wegweiser in diesem Leben erlebe und wie sich mir dies offenbart

Diese Reise ist für mich zugleich eine Herausforderung, nicht zu wissen und der Liebe zu vertrauen. Auf meine innere Stimme zu hören und meiner Führung zu folgen. Denn ich weiß nicht, wohin wir genau in Iguazu hin sollen, was wir genau tun sollen und wo wir unterkommen … Ich lasse los und diene dem ICH BIN …

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

 

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