Was tun, wenn es “spukt”? – Oder, wie man gebundene Seelen nach Hause schickt …

Vor etwas einer Woche hatte ich eine intensive und zu Beginn beängstigende Erfahrung. Es war abends und unser kleiner Sohnemann schlief schon. Da hörte ich ihn plötzlich rufen und hatte im gleichen Moment ein Bild vor Augen, wie ihn jemand würgt. Ich bin in einem Affenzahn hoch gerannt, habe das Licht angemacht und sah ihn, wie er sein Köpfchen hin und her bewegte. Schnell bin ich zu ihm unter die Decke geschlüpft, ihn in meine Arme genommen und die Brust gegeben. Das Gefühl, dass jemand da war, konnte ich nicht wegschieben.

Ich hatte Angst …

Hier mache ich nun einen kleinen Schlenker und erzähle, wie es dazu kam, dass ich "Geister" sehen kann. Als ich noch ein kleiner Stöpsel war, war ich hellsichtig und konnte auch meinen "Schutzengel" sehen. Mit etwa 5 Jahren hat ein Erwachsener meine Grenzen sehr stark verletzt. Dies war sehr schmerzhaft. Da mich mein Schutzengel nicht beschützt hat, habe ich ihn damals weggeschickt und ihm gesagt, dass ich ihn nie wieder sehen wollen würde. Ab da habe ich ihn nicht mehr gesehen … Natürlich war er nicht weg, aber ich habe ihn nicht mehr wahrnehmen können … Mit etwa 21 oder 22 Jahren kam dann plötzlich gegen Ende November aus dem Nichts die Durchsage, dass an Weihnachten jemand sterben würde.  Schock! Die Durchsage war so klar und ich fühlte mich damit hilflos. Ich wusste nicht WER sterben würde, nur dass jemand sterben würde … In meiner Hilflosigkeit habe ich diese Durchsage abgetan und verdrängt. Ich habe mich für verrückt erklärt und habe ganz normal weiter gemacht.

Etwa einen Monat später, am ersten Weihnachtsfeiertag, habe ich erfahren, dass gegen sieben Uhr morgens ein Onkel von mir gestorben ist. Ich war nicht sonderlich traurig, da ich ihn nicht gut kannte. Doch etwa eine halbe Stunde später kam meine Erinnerung, dass ich genau diese Durchsage vor nicht langer Zeit bekam, mit solch einer Wucht, dass ich in Tränen ausbrach und am ganzen Leib zitterte . Ich war erschrocken … Die Durchsage hat gestimmt. Nachdem ich mich beruhigte, sagte ich nur:"Ich will solche Infos nicht haben, lasst mich in Ruhe!!!". Das taten "sie" …

Vor etwa zwei Jahren, nach Jahren der inneren Heilung und Energiearbeit, habe ich mich der geistigen Welt, den Durchsagen, dem "Sehen" und "Hören" wieder geöffnet. Kurz bevor wir nach Uruguay gegangen sind, durfte ich wieder "sehen". Mein Partner, Alexander, und ich liefen spät abends in einem kleinen Wald, der stockfinster war und wo man nicht wusste, wo man hintrat, spazieren. Ich spürte etwas, konnte aber nicht sagen, was. Plötzlich merkte ich wie ein Hund an mir vorbei lief, doch machte er keine Geräusche. Er war tot. Und ich sah seinen Geist. Ich schaute wieder hoch und sah verschwommen Lichtwesen … Ich hatte Angst, ich wusste nicht, was tun … Ich spürte und sah wie eines auf mich zu "kam" und mich im Gesicht berührte … Der Angstpegel stieg immer mehr und ich befand mich am Rande der Panik  … Gott sein Dank war Alexander dabei … Er hat mir geholfen, trotz der Angst da zubleiben und in den Kontakt mit ihnen zu gehen. Ich habe erfahren, wer sie sind und dass ich keine Angst haben brauchte… Das war mein erster bewusster Kontakt mit meiner Lichtfamilie von Sirrah … Danach konnte ich immer wieder "sehen". Sogar einen Kobold, der ein paar Tagen bei uns verweilt hat, bis er seine Reise wieder fortgesetzt hatte. Doch das Bild von einem Geist zu sehen, der mein kleines Baby würgt, ist etwas anderes …

Nachdem unser Sohn Django wieder eingeschlafen war, bin ich zu Alexander und habe ihm von meiner Wahrnehmung berichtet. Ich bat ihn, für mich zu channeln. Erzengel Michael sprach durch ihn zu mir und ich kam wieder in meine Kraft und konnte den Geist nach Hause schicken.

Ich bin in die "Ich Bin" Präsenz gegangen und habe zu ihm gesprochen. Ich habe ihm erklärt, dass er nicht hierher gehört, dass er vergessen hat, wer er wirklich ist und dass er nun nach Hause ins Licht gehen kann. Erzengel Michel meinte, dass es wichtig ist, sich dessen bewusst zu sein, wer man wirklich ist … Nicht die Angst, nicht dieser Körper, nicht dieser Verstand, … Nichts von alle dem, sondern ein göttliches schöpferisches Wesen, das keinen Anfang und kein Ende hat … Unendliche Liebe … Aus dieser inneren Haltung und dem Mitgefühl für dieses Wesen, konnte ich ihm helfen, sich selber zu erinnern, wer er ist und er konnte nach Hause gehen … Ich war sehr dankbar … Dankbar für diese Erfahrung, für Erzengel Michael, für das Wesen, vor dem ich zu Beginn Angst hatte und meinen Schatz, Alexander …

Am nächsten Abend kam wieder jemand … Diesmal war es ein Paar … Ich ging wieder in die "Ich Bin" Präsenz und tat, was Erzengel Michael mir empfohlen hat … Sie sind auch ins Licht gegangen …

Solltest du auch "Dinge" wahrnehmen und nicht wissen, was du wahrnimmst, fürchte dich nicht … Das, was du wirklich bist, kann nicht sterben und nicht verletzt werden … Und solltest du auch einen Geist wahrnehmen, so sei liebevoll zu ihm, denn er hat sich verirrt … Seine Seele ist durch schmerzhafte oder hasserfüllte Erinnerungen gebunden. Hilf ihm, nach Hause zu gehen … Denn deswegen ist er da und du nimmst ihm wahr … :)

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Was tun, wenn es spukt? -Oder, wie man genundene Seelen nach Hause schickt

3 thoughts on “Was tun, wenn es “spukt”? – Oder, wie man gebundene Seelen nach Hause schickt …

  1. Pingback: Reikifreundschaft hat Vertrauen von über 1.000 Mitgliedern | Reiki-Blog - Reikifreundschaft

  2. Hallo,

    ein interessantes Geschehnis von dem du da berichtest.

    Ich selbst bin nicht hellsichtig oder ähnliches, bin aber über andere Weg zu einigen Erkenntnissen und nicht jedem zugänglichen Wissen gelangt.

    Seit einiger Zeit schau ich mir interessiert eure Seiten und Berichte an.

    Vor einigen Jahren, ich arbeitete als Immobilien-Makler, hatte ich ein ehemaliges Herrenhaus anzubieten. Etliche male, wenn ich einen Kunden erwartete, stand ich im Eingangsbereich, der eine ca. 8mtr. hohe Decken hatte, mit einem riesigen Kronleuchter darin, und plötzlich fing dieser Kronleuchter an zu klingeln und sich zu bewegen. Dies geschah dann auch teilweise während der Kundenbesichtigungen.

    Ich spürte das dort jemand war, der auf sich aufmerksam machen wollte, ja vielleicht sogar den Verkauf des Gebäudes beeinflussen oder gar verhindern wollte.

    Wenn ich auf die Empore ging, auf der ich in gleicher Höhe mit dem Kronleuchter war, spürte ich die Anwesenheit dieses Wesens ganz deutlich und es lief mir immer ein kalter Schauer über den Rücken – nein, durch den ganzen Körper.

    Nun kommt es darauf an, keine Angst zu empfinden. Tut man das, wird man sich zurückziehen und der "Spuk" verbleibt. Das ist zwar leicht gesagt, aber es gelingt durchaus, wenn man sich klar macht, dass einem ja nicht wirklich etwas passieren kann, wenn man etwas wirklich konfrontiert, sprich – einer Sache wirklich ins Auge sieht. (bildlich gesprochen)

    Da dies eine meiner ersten Erfahrungen dieser Art war, habe ich also allen Mut zusammen genommen und habe geistigen Kontakt mit diesem Wesen aufgenommen. Ich spürte, dass es grundlegend gut und friedlich war und ich habe ihm (auf geistiger Basis) mitgeteilt, dass seine Zeit in diesem Haus vorüber ist und er nur die Interessenten, die sich dieses Haus ansahen erschrecken, eventuell vergraulen würde, er letztlich aber den Verkauf doch nicht beeinflussen könne. Er möge doch bitte friedlich bleiben und sich entfernen.

    Ich gab ihm noch den Rat, sich nach einem neuen Körper umzusehen, den er sicher in der nahegelegenen Klinik in der Entbindungsstation finden würde.

    Es klingelte noch einmal im Leuchter und der ganze "Spuk" trat nie wieder auf. 

    Ähnliche Erlebnisse hatte ich noch zweimal in Wohnungen, in denen jeweils eine alte Frau gestorben war und diese Wohnungen zum Verkauf standen.

    Einen Kontakt spüre ich immer sofort, wenn mir dieser manchmal lang anhaltende "Schauer" durch den Körper läuft. Dabei darf man eben nicht zurückschrecken, wenn man denn diesen Kontakt zulassen möchte.

    Meinen verstorbenen Schwiegervater habe ich in seinem Haus "getroffen", welches er nicht verlassen wollte. Er zeigte durch offen stehende Pforten und Türen, die mit Sicherheit vorher geschlossen wurden, sowie durch plötzlich schief hängende Bilder an, dass er immer noch da war und etwas zu sagen hatte.

    Ich spürte ihn in einem Dachzimmer auf und kommunizierte ihm in etwa das Gleiche, wie ich es im ersten Fall beschrieben habe. Danach gab es Ruhe.

    Ein etwas anderer Fall war mein eigener Vater.

    Dieser Mann, den ich schon in einem früheren Leben getroffen hatte, aus dem mein Name, Rawl, stammt und der mit mir noch eine Rechnung offen hatte, obwohl er mich (meinen Körper) damals tötete, hat sich in diesem Leben sexuell an mir vergangen.

    Das geschah seit ich etwa 4 Jahre alt war und dauerte bis ich ihn mit 14 Jahren zum ersten mal wirklich richtig konfrontierte und ihm androhte ihn niederzuschlagen, wenn er noch einmal die Hand gegen mich erheben würde. (er schlug uns – meine Geschwister und mich sehr hart und viel) Er hatte sich auch an meiner Schwester und meinem Bruder sowie später noch an meinen beiden Nichten vergangen.

    Nun, nachdem er endlich – ja, ich sage es so hart – verstorben war, habe ich ihn immer wieder gespürt, wie er sich in seinem alten Haus aufhielt und sich nicht trennen konnte.

    Er konnte nicht glauben, dass er verloren hatte und wollte nicht loslassen.

    Er hatte mir viel Leid zugefügt und beeinflusste mich weiterhin negativ, bis ich eines abends, ich ging mit dem Hund noch mal raus und am Haus vorbei, merkte, dass er sich auf dem Hausdach aufhielt und mich seine Anwesenheit spüren ließ.

    Ich schaute auf zu ihm und schimpfte sehr schlimm mit ihm, so dass ich es hier nicht wiedergeben will und forderte ihn auf zu verschwinden und mich und diesen Ort für ein und allemal zu verlassen – und er verschwand.

    Heute bin ich zum Glück so weit, dass ich dieser armen Kreatur bedingungslose Liebe senden kann.

    Ich merke aber auch, dass mich dieser Bericht noch einmal von Dingen reinigt, die mich immer noch belasten – nach über 60 Jahren.

    Liebe Grüße, 

    Rawl

     

  3. Hallo lieber Rawl,

    Ich danke dir für deine sehr persönlichen und offenen Worte. Es hat mich berührt wie ehrlich du von deinen Erfahrungen und deiner Entwicklung darin geschrieben hast. 

    Danke, dass ich daran teilhaben durfte. Ich freue mich, dass mein Blogbeitrag etwas in dir berühren und reinigen durfte …

    Wenn du magst, kannst du dir auch das kostenlose Cleaning Tool holen. Dieses hilft bei der Reinigung mit karmischen und systemischen Verstrickungen …

    Mahalo & Aloha

    Angelina Pau Hana

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