Anastasia: Die klingenden Zedern Russlands – oder: Ich erschaffe mir meinen eigenen Garten Eden

Über Jessica Schab, einen spirituellen Coach aus den USA, bin ich auf die Bücherreihe "Anastasia: Die klingenden Zedern Russlands" von Wladimir Megre gestoßen und wurde durch die Anastasia Bücher tief in meinem Sein berührt. Meine Vorstellungen von Gesellschaft, Kindererziehung, Gesundheit, Partnerschaft, Umgang mit der Natur und Heilung wurden erneut in ihren Grundfesten erschüttert und ich habe neue tiefe Einsichten bekommen, wie das Leben sein kann. Es hat meinen spirituellen Horizont enorm erweitert und mein Herz so weit geöffnet, wie ich es zuvor in meinem Leben noch nicht erlebt habe.

Anastasia ist eine ganz normale Frau, die als Einsiedlerin in der Taiga lebt, wie bereits seit Hunderten von Jahren es ihre Vorfahren auch taten, und die in vollem Bewusstsein ihrer Schöpferkraft ist. Fern ab von der technokratischen Welt (so wird im Buch aller technischer Fortschritt in der westlichen Zivilisation bezeichnet, der dem Menschen statt Einsicht nur Begrenzung schenkt und ihn immer mehr von seinem Potential und seiner Natürlichkeit entfremdet) lebt sie in tiefstem Einklang mit dem Göttlichen, mit der Natur und den Tieren. Sie hat keine Besitztümer, die der westliche Mensch als nützlich, praktisch und wertvoll bezeichnen würde, sondern lebt auf ihrer Lichtung und wird versorgt, so wie es bereits in der Bibel geschrieben steht. Die Tiere sind ihr ergeben, sie hat keine Sorge um Nahrung, Kleidung oder Reparatur irgendwelcher technokratischen Errungenschaften und ist glücklich, erfüllt und in vollem Besitz ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Fähigkeiten.

Diese Frau und ihre Lebensweise haben mich zutiefst beeindruckt. Mir wurde klar, wie ich oft wie ein Bioroboter gelebt habe, der Aufgaben und Erwartungen erfüllt hat, ohne daran zu denken, was meine Bestimmung in dieser Inkarnation wohl ist. Aber wer hat in der heutigen Welt schon Zeit nachzudenken, was seine Bestimmung ist? Wir werden unter unnatürlichen Umständen im Krankenhaus geboren, werden zu schnell von der Brust der Mutter getrennt, kommen in einen Kinderhort, dann in den Kindergarten (wo unser Bewusstsein mit Plastikspielzeug zugestopft wird, statt dass es Raum bekommt, zu blühen), kommen in die Schule und lernen alles Mögliche, nur nicht wie man WIRKLICH lernt. Wie man Zugang zu Wissen bekommt, das jeden Moment verfügbar ist und das bereits in jedem Menschen seit Geburt an vorhanden ist. Stattdessen lernen wir, uns immer mehr zu begrenzen und immer mehr Sinne auszuschalten. Mal ehrlich, wer geht schon gern zur Schule? Vielleicht hat der Unmut und die Abwehr in den Kindern einen Grund? Doch wir wurden unterdrückt und so unterdrücken wir unsere Kinder und so unterdrücken sich die Generationen gegenseitig. Ein Teufelskreis.

Nach der Schule geht es dann weiter in die Lehre, in den Supermarkt an die Kasse oder an die Uni, was nicht wirklich eine bessere Alternative ist. Denn was passiert an der Universität? Es werden neue Lehrer in die Welt gesetzt, die die Lebenslust und Weisheit von Kindern bändigen, es werden neue Erfinder in die Welt gesetzt, die noch weitere Dinge erfinden, die viel Geld kosten und das Bewusstsein des Menschen einschränken. Eine Maschinerie, die über kurz oder lang sich selbst und das Potetntial des Menschen aushölt. Die Medien sind ein guter Spiegel der Seelenlosigkeit der meisten Bioroboter.

Und wer ist in dieser Maschinerie wirklich glücklich? Wer hat einem Käfer in die Augen geblickt und darin Gott gesehen? Wer hat erkannt, dass der Mensch wirklich der Schöpfer seiner Realität ist und dafür wirklich in vollem Maße verantwortlich ist, so wie es auch der Hawaiianische Selbsterkenntnisprozes Ho'oponopono lehrt. Und wem wird an Schule und Universität beigebracht, wie wirklich alles zusammenhängt? Wo kriegt man zu hören, dass es Leben auf dem Mars gibt und auf fast jedem anderen Planeten, und zwar nicht nur irgendwelche Mikroben, sondern humanoides Leben? Wo kriegt man die wirkliche Evolutionsgeschichte der Erde zu hören? Wo an Schule oder Universität kriegt man zu hören, dass die Achtung der Ahnen sehr wichtig und heilsam ist und dass familiensystemsiche HIntergründe einen starken Einfluss auf Gesundheit und Glück eines jeden Menschen haben?

Nun mit der Liste könnte ich lange so weiter machen… Und seit ich begonnen habe mich mit Spiritualität zu befassen und angefangen habe, die richtigen Fragen zu stellen und hinter die Fassade der sogenanten zivilisierten Welt zu schauen, durfte ich viele Erkenntnisse und viel Wissen gewinnen, das nicht im Schulbuch steht und das zugleich absichtlich verschleiert wird. In diesem Zusammenhang war mir auch Anastasia ein Augen- und Seelenöffner. 

In den Büchern über Anastasia gibt es sehr viele Themen, mit denen ich in Resonanz bin und in diesem Artikel möchte ich besonders auf ein Thema eingehen und das ist die Natur und die Idee von Landsitzen für jeden Menschen, für jede Familie. Aus Anastasias Sicht, die ich zutiefst unterstütze, birgt die Natur tiefste Einsicht, tiefste Freude und tiefste Heilung. Es geht aus meiner Wahrnehmung in den Büchern von Anastasia im Grunde darum, wieder zurück ins Paradies zu kommen, in den Garten Eden, in dem ich verbunden bin mit dem Göttlichen, für mich zu tiefst gesorgt ist und ich mein schöpferisches Potenzial leben kann. Es geht darum, dass jeder einzelne Mensch im Umgang mit der Natur auf seinem eigenen Stück Land, sich seinen eigenen Garten Eden hier auf der Erde erschaffen kann und soll.   

Und heute habe ich im Garten Blumen gepflanzt. Ich war betört von deren Duft und war entzückt von der Energie. Eine Biene setzte sich auf meine Hand und suchte nach Nektar. Für mich war das eine Bestättigung, dass ich das richtige tue und es war, als ob die Natur mich durch die Biene streichelt. Mein Herz war voller Freude über diese Liebesbekundung :)

Als ich nach getaner Arbeit, mich zum Meditieren darniedersetzte. So war ich mir im gleichen Moment der ICH BIN Präsenz bewusst und sah, wie sowohl Angelina als auch die ganzen Pflanzen in DEM erscheinen, wie sie ranken und grünen und blühen. Ich fühlte mich zutiefst lebendig und wie eine Wiese, die von Pflanzengeistern beseelt ist. 

In meinem nächsten Artkel werde ich eine Meditation in Videoform vorbereiten und dich in diese Naturverbundenheit entführen. Doch für heute möchte ich dich an den Schätzen aus unserem Garten teilhaben lassen:

Keines dieser Fotos wurde in irgendeiner Weise bearbeitet, sondern genauso in unserem Garten aufgenommen. Du kannst diese Blumen anschauen und sie tief in dein Herz, in deine Seele gleiten lassen … Es werden Erinnerungen heilen und verschüttete Seelentore geöffnet …

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Anastasia und die klingenden Zedern Russlands

Anastasia und die klingenden Zedern Russlands

Unterwegs zu den Iguazu Wasserfällen, oder: Clean clean clean

Genau 5 Tage lang waren wir mit dem Auto unterwegs bis wir von unserem Wohnort an der Costa de Oro (Uruguay) in Puerto Iguazu (Argentinien) angekommen sind. Da wir mit unserem kleinen Sohnemann reisen, haben wir die Strecke von etwa 1300 km in kleinere Häppchen aufgeteilt, so dass wir uns alle drei nicht überfordern und unser kleiner Naturbursche für sein Bedürfnis nach Bewegung und Entdecken Raum bekommt, so wie zum Beispiel hier beim Pferdchenschauen mit seinem Papa :) :

Wir haben uns in Argentinien verschiedene kleinere oder größere Städte ausgesucht, um Rast zu machen und durften die wundersame Kraft der Reinigung erleben. Am dritten Tag unserer Reise haben wir einen Zwischenhalt in der Stadt Paso de los Libres gemacht. Bevor wir am Morgen wieder abreisen wollten, sind wir an den Rio Uruguay gefahren, der die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bildet, damit Alexander sein tägliches L+A+S=S los und L+E+B=E! und den Ho'oponopono Prozess, wie wir ihn bei Dr. Len gelernt haben, durchführen konnte. 

Alexander Gottwald beim cleanen am Ufer des Rio Uruguay

Es war an sich ein sehr schönes Fleckchen, nur durften unsere Ohren den Machismo in unglaublicher Lautstärke erleben: Die sich ob der absurden Lautstärke nur schreiend verständigenden Insassen von zwei parkenden Autos haben versucht, sich gegenseitig mit dröhnender Musik in schlechter und kratziger Qualität zu überbieten. Wir überlegten erst, einen anderen Ort zu suchen, aber das hätte wieder Zeit gekostet und so entschieden wir uns zu bleiben und zu reinigen. Mit dem Lärm, den Alkohol trinkenden Menschen, der Musik, in der es immer um die Sehnsucht nach Liebe ging und allem, was gereinigt werde sollte. Als Alexander den Prozess beendet hatte, und wir uns zum gehen wandten, fuhren übrigens beide Autos weg … und es war Ruhe, so dass wir einen gereinigten Platz verlassen konnten …

Und schon am nächsten Tag durften wir die segnenden Folgen der Reinigung erleben. Als wir auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen irgendwo in der Pampa landeten kam uns ein älterer Engel aus Estland zur Hilfe. Genauer gesagt, war das ein älterer Herr, der mitbekommen hat, dass wir ein Plätzchen zum Rasten suchen. Er kam auf uns zu, sprach uns auf deutsch an und bot uns an, uns zu einer kleinen Oase mitten im Wald und einem Flüsschen zu bringen und so landeten wir hier, in diesem kleinen Paradies:

Dieses Stück Land gehörte offensichtlich ihm, denn da stand auch ein kleines Häuschen mit Küchenzeile und Bad zu dem er die Schlüssel hatte, mit denen er uns öffnete. Er meinte nur, dass wir uns hier so lange aufhalten könnten, wie wir wollten und im Häuschen auch alles nutzen durften… Ich war völlig baff über diese ganze Begegnung und wusste gar nicht, wie mir geschah… Er hat sich dann verabschiedet und war weg. ich weiß weder, wie er heißt, noch was er macht, noch was ihn bewegt hat, uns dieses Geschenk zu machen … ich war sehr dankbar und hab einfach weiter gereinigt … Wie sagte Dr. Ihaleakalah Hew Len einmal: "It's all about cleaning. Hier noch ein paar impressionen von diesem kleinen Paradies:

Vom Ufer des Flusses ging ein Steg ab, so dass man sich im kühlen Nass erfrischen konnte … das war eine willkommene Abwechslung für unseren kleinen Wassermäuserich :)

 

Unser Ausblick auf das andere Ufer … 

Kurz  vor unserer Abfahrt hat Alexander auf der Schrutibox spielend Obertöne gesungen, wovon little Django sehr angetan war.  

Wenige Stunden später erreichten wir Puerto Iguazu, die Stadt bei den Iguazu Wasserfällen auf der argentinischen Seite. Trotz Hauptsaison ist die Nachfrage hier überschaubar, so  dass wir uns in Ruhe eine Unterkunft suchen konnten. Es hat ein Weilchen gedauert, bis wir etwas passendes gefunden haben, denn ein großes Problem in Südamerika ist Schimmel. Den meisten Häusern fehlt ein ordentliches Fundament und so zieht das Wasser von unten in die Häuser.

Gestern ist mir ein Aspekt des fehlenden Fundaments und der damit einhergehenden Schimmelproblematik bewusst geworden. Wer sind die Argentinier? Einwanderer. Wie auch auf anderen Kontinenten fand die Besiedlung von dem Stück Erde, das Argentinien genannt wurde, nicht ohne Gewalt, Hochmut und auf Kosten der indigenen Völker statt. Die Vorfahren der heutigen Argentinier kamen, namen sich das Land von den Guarani, den Ureinwohnern Argentiniens, und bahnten sich ihren Weg durch den Dschungel, um Siedlungen zu bauen und die "Heiden" zu bekehren. Diese Art und Weise der respektlosen und gewaltvollen Annektierung fremden Landes führte dazu, dass sie sich nicht tief genug verwurzeln konnten. Sie haben zwar das Land, aber keinen Segen und keine Wurzeln. Und so bauen sie ihre Häuser, ohne Fundament. Der fehlende Segen und die Opfer auf Seiten der Guarani bringen den Schimmel, der langsam die hier lebenden Menschen krank macht …

Nun, auch damit haben wir gereinigt. Und wieder geschah etwas unvorhergesehenes. Wir haben ein Hotel gefunden, das an sich schön war und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Jedoch gab es ein sehr großes ABER: der Hoteleigentümer hat uns einige seiner Cabanas (typische Häuschen) gezeigt und kaum war ich drin, habe ich den Raum mit angehaltener Luft gleich wieder verlassen. Es waren dermaßen viele Schimmelpilze an den Wänden und in der Luft, ich hätte ihnen die Hand reichen können. Und so waren wir bereits wieder auf dem Rückweg zum Auto als Carlos, der Eigentümer des Hotels, uns noch ein letztes Zimmer zeigen wollte. Wir hatten nichts mehr erwartet. Doch siehe da, in dem Zimmer war keine Schimmelpore weit und breit. Es war ein Neubau und sah noch kaum benutzt aus. Also sind wir geblieben und wir finden es hier wunderschön. Umgeben von Natur und Bäumen, einem Eigentümmer, der wirklich sehr bemüht ist, einem Koch, der auf unsere hier in Südamerika ungewöhnlichen (bis auf Eier und Butter veganen) Esswünsche eingeht und einem schönen Pool, in dem wir uns abkühlen können, denn hier ist es wirklich wirklich wirklich sehr heiß!

Ich bin also erneut in der Praxis von den positiven Effekten des Anerkennens systemischer Ordnungen, der Selbsterkenntnis und des Reinigens mit hawaiianischem Ho'oponopono überwältigt worden und möchte diesen Artikel daher mit den Worten von Dr. Ihaleakala Hew Len abschließen: "Clean, clean, clean!." ("Reinigen, renigen, reinigen!")

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Ein typischer Himmel über Südamerika, Wolken und blauer Himmel, keine Chemtrails