Das schlechte Gewissen – oder: Ein Weg in die Selbstbestimmung

Ich habe im letzten Monat gerade mal einen Artikel geschrieben und das obwohl mich die Inspiration mit vielen Ideen für Artikel geflutet hat und ich auch mehrere Artikel angefangen hatte, aber die meisten sind immer noch als Entwürfe gespeichert und nicht fertig gestellt. Zuvor konnte ich es nicht bennenen, was mich daran hinderte, weiterzuschreiben. Doch heute kam mir die Einsicht. Die Ursache für meine "Schreibblockade" ist das schlechte Gewissen.

Mit meinem Blog habe ich die Absicht, über meine Erfahrungen zu schreiben und darüber, wie man in meiner Wahrnehmung schmerzhafte Erlebnisse, Verstrickungen und körperliche Schmerzen transformieren kann. Wie Heilung auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene wieder Einkehr finden kann. Dazu schreibe ich über Erfahrungen aus meinem Leben, die ich als schmerzhaft erlebt habe. in diesem Zusammenhang erlwähne ich auch Begebenheiten, die in meiner Kindheit und in meinem Familiensystem vorgefallen sind. Und da setzt das schlechte Gewissen ein.  Zum ersten mal hatte ich mich bewusst mit dem Gewissen durch das systemische Familienstellen nach Bert Hellinger beschäftigt. So heißt es da, dass eine Person ein gutes Gewissen hat, wenn es so handelt und denkt, wie es auch die restliche Familie tut, das Sippengewissen, und dass sie ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie anders handelt und denkt als das Sippengewissen. Um erwachsen zu werden, gehört es auch dazu, ein schlechtes Gewissen zu haben und es auch auzuhalten, denn sonst schwimmt man immer im gleichen Teich, ohne jemals den Ozean gesehen zu haben.

Wer hat das schlechte Gewissen? Es ist das Kind, oder wenn wir erwachsen sind, das innere Kind. Das Kind möchte zu seinen Eltern und zu seiner Sippe dazu gehören, da es auf diese ja in der ersten Zeit immens angewiesen ist. Das Gewissen erfüllt somit eine Art Schutzfunktion, damit das Kind seine Eltern und seine Sippe imitiert und auf diesen Weise selbst zu einem Erwachsenen wird, der in der Lage ist, für sich selber sorgen. Wenn nun der Erwachsene über sich hinauswächst und in gewissen Sinne auch über seine Sippe, dann bekommt er ein schlechtes Gewissen. Denn mit einer eigenen Meinung und anderen Ideen, als sie die Familie hat, entfernt er sich von der Familie. Ist der Erwachsene mit seiner Sippe in Liebe verbunden, kann er das schlechte Gewissen aushalten. Er kann mit Dankbarkeit nehmen, was ihm gegeben wurde, daraus etwas Neues machen und seinen eigenen Weg gehen. Ist der Erwachsene hingegen mit seiner Sippe verstrickt, kann er das schlechte Gewissen nicht aushalten und bleibt Kind. Doch mehr noch, er bleibt nicht nur innerlich ein Kind, sondern kann seiner Bestimmmung im Leben nicht folgen.  Auf diese Weise entsteht Stillstand, der weder dem System noch dem Individuum, dem Erwachsenen dient.

Wie kann ich also, um auf mein eigenes schlechtes Gewissen zurückzukommen, weitermachen?

Hier folgt nun eine kleine innere Familienaufstellung. Ich lade dich ein, mitzumachen wenn du das möchtest:

Ich schließe die Augen und stelle mir meine Eltern vor, wie sie mir gegenüberstehen.

Ich verneige mich innerlich vor meinen Eltern, vor meinen Großeltern, meiner gesammten Familie und meinen Ahnen…

Und sage: Danke für alles, was ich von euch bekommen habe … Ich werde euch zu Ehren etwas daraus machen …

Dann blicke ich über meine Sippe hinaus auf die unendliche Quelle … Da habe ich meinen Ursprung … Da ist mein wahres zuhause …

Ich spüre wie mich diese Quelle mit all meiner Sippe verbindet und mir meine Sippe genauso wie sie ist zu meinem Wachstum schenkt …

Ich sage:

" Danke …

Ich liebe euch …

Es tut mir leid für meinen Hochmut …

Bitte verzeiht mir …

Ich bitte um euren Segen für meinen Lebensweg …

Schaut bitte freundlich auf mich, wenn ich das beste aus meinem Leben mache …. "

Lass es wirken und spüre in dir eine Verbundenheit und zugleich eine Freiheit …

Und so schreibe ich weiter in meinem Blog und teile, was mir hilft zu heilen. Es ist nicht mein Anliegen, mit dem Finger auf meine Eltern zu deuten und sie zu Schuldigen an meinem Schmerz zu machen. Ich habe sehr vieles als schmerzhaft erlebt, und ich habe sie als meine Eltern, als meine spirituellen Lehrer gewählt. Hier liegt meine Verantwortung. Mein Anliegen ist zu zeigen, wie alles mit allem verbunden ist und wie wir nur gemeinsam heilen können, ohne dass man sich in Schuldzuweisungen verliert, sein Leben als Opfer vergeudet oder sich zum Retter macht. Die Verbundenheit in Freiheit ermöglicht mir, mein Leben selbstbestimmt zu gestallten und mich von einem schlechten Gewissen auf meinem Weg des spirituellen Wachstums nicht aufhalten zu lassen …

Heute möchte ich meinen Blogpost mit einem ZItat von Friedrich Nietzsche beenden, das mir zu diesem Thema sehr passend erscheint ….

 

"So lange das gute Gewissen Herde heißt, sagt nur das schlechte Gewissen: Ich."

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

 

 

systemische Familienaufstellung, Gewissen, Bert Hellinger,<br />
Schreibblockade

Posted in Eltern-Kind-Beziehung, Ganzheitliche Heilung, Ho'oponopono, Konfliktlösung, Selbstbestimmung, Systemisches Familienstellen | Tagged , , , , , , , , , , , , , , | 4 Comments

Heilendes Knüpfen – oder: wie ein uruguayischer Schamane aus der geistigen Welt mit mir Kontakt aufgenommen hat …

Ich fühle mich gerade so gut, kraftvoll, zufrieden und könnte die ganze Welt umarmen :)

Wie das kommt? Lass mich einen kleinen Schlenker machen und dir die wichtige Vorgeschichte dazu erzählen …

Als wir letztes Jahr nach Uruguay gekommen sind, habe ich angefangen, Federn zu sammeln und hatte von Anfang an die Eingebung, dass ich etwas bauen soll … Etwa genau ein Jahr später, hat es mich gepackt und ich bekam die Durchsage, dass ich einen Stab bauen soll. Die dadurch frei werdende Energie, war so stark, dass ich ihr einfach folgen musste. Also habe ich mir den darauf folgenden Tag Zeit dafür genommen und einen Stab gebaut. Ich hatte kein genaues Bild, wie er aussehen sollte, aber das war nicht wichtig, denn ich war und fühlte mich zutiefst geführt. Der Stab hat sich wie von selbst zusammen gefügt. Es waren Bestandteile, die ich teils schon Jahre lang hatte, die ich kürzlich gekauft oder eben in der Natur gesammelt hatte. Am Abend um 23:30 war ich fertig und kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich war völlig verliebt in meine Schöpfung … Ich wusste zwar noch nicht so recht, wie ich diesen Stab gebrauchen sollte, fühlte mich aber tief berührt und "voll" (ich benutze das Attribut "voll" gerne, wenn ich mich ganz, zufrieden, entspannt, glücklich und gefüllt mit Liebe und göttlicher Eingebung fühle :) ). Einige Tage später kam das Wissen in mein Bewusstsein, dass seit der Ankunft in Uruguay ein Schamane der Guarani, des Volkes das hier auf diesem Land lebte, bevor es Uruguay wurde, aus der geistigen Ebene mit mir Kontakt aufgenommen hatte. Er hat mich die ganze Zeit bei der Schöpfung dieses Stabes begleitet und angeleitet. Ich habe mit dem Stab auch schon ein paar mal gearbeitet, um mich selber zu heilen und um in einem Ritual den gebundenen Seelen der ermordeten Guarani einen Durchgang nach Hause zu öffnen. Zudem dient der Stab als Werkzeug beim Prozess "Heilung der Wurzeln", den ich entwickelt habe und anbiete. 

Vor ein paar Wochen waren wir auf der Tristan Narvaja Feria in Montevideo, einem riesigen Markt, auf dem man fast alles finden kann, was das Herz begehrt. Dort bin ich auf handgearbeiteten geknüpften Schmuck aufmerksam geworden, wodurch ich erneut eine Eingebung bekam:Ich soll für mich Gürtel, Ketten und weiteren geknüpften Schmuck zusammen mit bestimmten Samen aus dem brasilianischen Urwald selber knüpfen. Das hielt ich für eine etwas verrückte Idee, und die Widerstände in mir waren gewaltig. Dennoch habe ich über Lehrmaterial online geforscht, mir auch aus Deutschland ein Buch bestellt und angefangen, das Handwerk zu erlernen. Während ich nun da saß und knüpfte, kam in mir eine wüst schimpfende Stimme hoch, die mir vorwarf, dass ich meine Zeit vergeuden würde mit solch einem Firlefanz und ich doch lieber was vernünftiges machen und weiter an unseren Webseiten bauen sollte. Ich fühlte mich furchtbar. Zum einen spürte ich in mir diesen Drang, zu knüpfen und zum anderen war da diese laute Stimme in meinem Kopf, die geringschätzig als reine Zeitvergeudung abwertete. Ich fühlte mich zerrissen und wusste erst nicht, was ich machen sollte. Dann kam die Eingebung, all diese Gefühle einfach einzuknüpfen. Und so tat ich es. Doch die verächtliche Stimme hat auch das ins Lächerliche gezogen und mir lauter Sprüche um die Ohren gehauen. 

Ich habe trotzdem meiner Intuition vertraut und getan, was mir die Eingebung immer wieder sagte. Gestern kam nun endlich mein Buch über Makramee ( so wird diese Knüpftechnik bezeichnet) aus Deutschland. In der ersten sich bietenden freien halben Stunde habe ich mich gleich hingesetzt und mit der ersten Lektion begonnen. Da kam wieder wie aus dem Nichts die gleiche negative Stimme in meinen Kopf geschossen. Diese Stimme warf mir vor, dass ich mal wieder meine Zeit vergeuden und meinen Sohn vernachlässigen würde. Ich habe nicht lang diskutiert, sondern stattdessen all diese gehässigen, lieblosen Gedanken und Gefühle bewusst in meine Knüpfarbeit hineingegeben. Alles, was da an Vorwürfen, Hochmut und nieder schwingenden Gefühlen hochkam, habe ich fleißig geknüpft und geknüpft und geknüpft. Als ich fertig war, kam mir die Inspiration, das nun ganz bewusst zu verbrennen. Auch dem bin ich gefolgt und habe ein kleines Feuerritual gemacht. Als das Feuer erloschen war, fühlte ich mich erleichtert und mit jeder Minute ging es mir besser … :) In dem Moment wurde mir bewusst, dass mich der Geist des indianischen Schamanen auch hier inspiriert hatte … Ich bekam nun zudem die Anweisung, dieses bewusste Einknüpfen von Energien in meine Arbeit mit Klienten einzubinden …

Wir haben einen schönen und entspannten Abend in der Familie verbracht. Ich fühlte mich mit meinem Sohn verbunden und als ich ihn ins Bett brachte, ist er friedlich und leicht in meinem Arm eingeschlummert. Und wie ich in meinem ersten Satz oben schon beschrieben hatte, fühle ich mich gut, kraftvoll und bin dankbar, dass ich meiner Intuition und meinen Eingebungen gefolgt bin …

So wünsche ich auch dir, dass du deinen Eingebungen mutig folgen kannst, denn wir sind nicht allein und haben meist mehrere Helfer, die uns durch diese Inkarnation hier begleiten und uns bei unserer Entwicklung unterstützen …

 

Mahalo & Aloha

Angelina Pau Hana

 


Das ist das Buch, mit dem ich gerade arbeite. Wenn dich die Makrametechnik auch interessiert, findest du HIER das Buch.

Posted in Ganzheitliche Heilung, Makramee - Heilendes Knüpfen, Uruguay | Tagged , , , , , , , , , , , , , | 6 Comments

Was ist ein “Walk In”? – oder: Wo ich herkomme …

Ich wurde von einer lieben Reikifreundin aus der Reikifreundschaft und Leserin meines Blogs darauf angesprochen, was denn genau ein "Walk In" ist und was es bedeutet, dass meine Seele diesen Körper erst im 12ten Lebensjahr betreten hat. Das möchte ich im folgenden Blogartikel etwas näher erklären.

Ich habe vor etwa einem Jahr, als ich mit meinem Sohn schwanger war, einen Nachtspaziergang in einem kleinen Wald in Westerstede mit meinem Partner Alexander Gottwald gemacht. Es war stockfinster und man konnte nicht einmal seine eigenen Füße sehen. Da sah ich plötzlich Lichtgestallten. Es waren insgesamt 8, die in meiner näheren Umgebung verteilt standen. Ein Lichtwesen kam oder eher "schwebte" auf mich zu und berührte mich im Gesicht. Ich hatte Angst. Ich kann mich nicht erinnern, etwas derartiges jemals zuvor erlebt zu haben. Die Angst erschwerte die Kommunikation mit den Lichtwesen und so bat ich Alexander für mich zu channeln, was sie mitzuteilen hatten. Zwar hörte ich ihre Stimmen, aber ich war so ängstlich, dass der "Empfang" schlecht war. Wie ein Radio, bei dem man die Frequenz nicht richtig eingestellt hat, so dass es rauscht. Bei dem Channeling in der Nacht in Westerstede habe ich bereits ein paar Information erhalten, mit denen ich anfänglich nicht so viel anfangen konnte. Aber im Laufe des letzten Jahres habe ich immer mehr mit ihnen gesprochen, die Kommunikation wurde immer klarer und ich habe auch Alexander zwei Channeling gegeben. Was ich bis zum heutigen Tag nun weiß, ist folgendes:

Meine Seele kommt von Sirrah, einem Stern aus dem Sternbild Pegasus. Wie schon beschrieben, bin ich nicht in diesen Körper hinein geboren, sondern im 12ten Lebensjahr hineingeschlüpft und die Seele, die vorher in diesem Körper war, ist in diesem Moment gegangen. Das bezeichnet man als "Walk In". Diese Lichtwesen, die ich im Wald gesehen habe und die mich stets begleiten, sind meine Lichtfamilie. Sie leiten mich, beschützen mich und lernen zugleich auch durch mich, was es bedeutet in diese 3D Realität inkarniert zu sein.  Ich habe auch nach meiner Aufgabe in dieser Inkarnation gefragt. Es kam, dass meine Aufgabe sei, eine Verbindung zwischen den Menschen und den "Außerirdischen" (ich setzte hier das Wort Außerirdische ganz bewusst in Anführungszeichen, da es in dem Sinne keine Außerirdischen gibt. Aber dazu mehr in einem weiteren Blogartikel! :-) ) herzustellen. Ein Teil dieser Aufgabe, ist Durchsagen, die ich von meiner Lichtfamilie bekomme, mit anderen zu teilen. Das werde ich hier in meinem Blog bald auch tun.

 

 

Pegasus - Sirrah

 

Das obere Bild ist eine Aufnahme vom Sternbild Pegasus. Im oberen Bild ist links oben ein Rechteck zu sehen, das den Körper von Pegasus darstellt. Der Stern Sirrah ist der leuchte "Punkt", der sich im Rechteck links oben befindet.

Was heißt es denn nun, dass meine Seele von Sirrah stammt?

Natürlich gibt es auch in mir einen Teil, der es als etwas besonderes sehen möchte und sich abheben möchte. Aber da ich weiß, dass dieser Teil in mir sich ungenährt und schon lange minderwertig fühlt, liebe ich diesen Teil in mir und reinige mit ihm. Durch die Liebe und das Reinigen, dürfen die Erinnerungen von Minderwert und Ungenährtsein gehen und ich darf meinen Weg gehen. In meinem Bewusstsein gibt es immer wieder die Erinnerung, dass ich da bin, um zu dienen. Dienen dem EINEN, so dass es sich durch mich ausdrücken kann.

Wir sind alle Sternensaat, die ihren Ursprung auf irgendeinem einem anderen Stern oder Planeten im unendlichen Universum hat, und wir sind ALLE mit einer Aufgabe hierher gekommen in dieser speziellen Zeit.

Wie man seine Aufgabe in dieser Inkarnation herausfindet? Durch reinigen und dienen… Auf diese Weise erfährst du wie ich von innen heraus, was deine Aufgabe in dieser Inkarnation ist …

Mögen alle sich erinnern, wer sie wirkich sind…

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana 

 

PS: Drunvalo Melchizedek, ein Autor und spiritueller Lehrer, den ich sehr schätze und durch den ich wertvolle Impulse erhalten habe, ist ebenfalls ein Walk In. Er ist der Einzige, von dem ich das weiß. Hier kannst du etwas über ihn lesen, wenn du dich mehr für das Thema Walk In interessierst.

Posted in Sternensaat | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Uruguay, du schönes Land

 

Uruguay, du schönes Land

ich fühle mich mit dir so verwandt.

Einst lebte ich hier,

in Frieden mit dir.

Ich fühlte mich eins

mit Mutter Natur und mit mir.

Ich höre die Stimmen der Guarani,

diese sind so stark und laut wie nie.

Ich fühle ihre Herzen im Einklang laut beben

und dabei ein neues Lebensnetz weben.

Ich sehe sie tanzen aus einem Herzen

und hinter sich lassen alle Schmerzen.

Ich sehe kommen die goße Welle

diese wird reinigen deine Seele.

Reinigen den Schmerz, der hier im Lande noch steckt,

so wird dein Atem neu erweckt.

Ich verneige mich tief vor deinen Wurzeln.

Mögen sich Liebe und Frieden hier verwurzeln.

Ich bitte dich um deinen Segen

und danke dir, dass ich darf hier leben.

 

Dieses Gedicht kam mir, als ich meinen Sohenmann stillend in der Nähe unseres Haus von der Klippe aufs Meer blickte … Zuerst begann ich plötzlich zu singen und dann fielen diese Zeilen in mein Bewusstsein …

 

Mahalo & Aloha

Angelina Pau Hana

Posted in Uruguay | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment

Ho’oponopono + Reinigen + Frauen = Stress – Wie kommt das?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass besonders Frauen mit dem Begriff "reinigen", der sehr durch den Prozess Ho'oponopono geprägt wurde, ihre Schwierigkeiten haben.

Und meine Erfahrung ist auch, dass wenn ich auf etwas mit Widerstand oder Unwillen reagiere, es in mir auch direkt einen wunden, vielleicht vergessenen Punkt berührt. Oft ist es ein Schmerz, den man in der Kindheit erlebt hat, oder ein Schmerz im Familiensystem, der über Generation weitergegeben wird. 

Bei mir war zum Beispiel der Begriff "putzen" lange Zeit negativ besetzt. Ich musste als Kind schon immer viel bei der Hausarbeit helfen. Wäsche vorwaschen, Gemüse putzen, Geschirr abspülen und wöchentlich meiner Mutter dabei helfen, das Haus zu putzen. Mit 12 habe ich das Haus dann alleine geputzt, denn meine Mutter hat seit meiner Geburt MS und so wurde sie bedingt durch ihre Krankheit immer schwächer. Im ersten Jahr meines Studiums bin ich sogar ein mal die Woche zu meinen Eltern gefahren, um ihr Haus zu putzen. Während meines Studiums und danach habe ich dann mit putzen mein Geld verdient. Danach hatte ich nicht für 5 Pfenning Lust, meine eigene Wohnung zu putzen. Und ich war sooooo genervt vom PUTZEN. Mein Gedanke damals war: Wann hört das denn endlich auf, und kann das nicht mal jemand anders machen… Ich durfte aufhören zu putzen, als ich dem "putzen" und all den putzenden Frauen in meiner Familie einen Platz in meinem Herzen gegeben habe. Ich war so wie sie und habe geputzt. Mit diesem innen Frieden haben sich plötzlich andere Verdienstquellen erschlossen und ich musste nicht mehr putzen. Wenn nun statt des Begriffes "reinigen" "putzen" sich etabliert hätte, dann wäre es mir vielleicht übel aufgestoßen, aber das wäre dann ein guter Grund, das in mir zu "putzen"  :)

Ich glaube, dass in der Frau durch das Wort "reinigen" auch ein anderer wunder Punkt berührt wird. Zumindest wird dieser in mir berührt … Es gibt so viel Verwirrung in unserer Gesellschaft und deren Spiegel, den Medien, wie eine Frau zu sein hat. Eine Frau kann nicht einfach das sein, was ihre Natur ist und Mädchen können sich und ihre Weiblichkeit nicht natürlich entdecken, sondern es gibt jede Menge diktierte Vorstellungen, die erfüllt werden müssen. Einer Frau wird suggeriert, dass sie erst dann wertvoll und attraktiv ist, wenn ihre Brüste eine bestimmte Form haben, ihr Beine eine bestimmte Länge haben, ihr Popo bestimmte Maße hat, ihr Gesicht bestimmte Proportionen … Und was mich noch mehr trifft, ist dass eine Frau nicht riechen darf, nicht bluten darf, nicht schmutzig sein darf. Am besten keinerlei Körperflüssigkeiten und wenn sie doch welche hat, dann hilft einem die Industrie, all das zu verbergen. Ein Deo für die Achselhöhle, ein Fussdeo, ein Intimspray, eine duftende Bodylotion … Und dann gibt es noch jede Menge Folterinstrumente, um all die peinlichen Haare zu entfernen … Das Bild der Frau in der westlichen Gesellschaft ist das einer keimfreien, lächelnden und sexuell lockenden Barbie, die jederzeit bereit ist, die Bedürfnisse anderer zu befriedigen. Und so glauben viele Frauen diesen "Vorbildern" in den Medien und versuchen, so zu sein. Versuchen, vor allem sauber und rein zu sein. So wurde ich auch erzogen, "rein" zu sein. So rein, dass ich von meiner Mutter verprügelt wurde, wenn ich Körperflüssigkeiten hatte … Diese Körperflüssigkeiten musste ich dann noch zu allem Überfluss per Hand aus der Wäsche waschen. 

Dazu kommt noch die sexuelle Ebene. In einer Zeit von Pornographie, Schönheitsoperationen, nackten oder halbnackten Frauen in der Werbung und einem keimfreien dünnen Frauenbild wird auch das sexuelle Empfinden der Frau verdreht.  Der weibliche Körper wird mißbraucht, um Werbung zu machen. Sei es nun für Bier, ein Auto, eine Zeitschrift oder einen DSL-Vertrag, es wird immer der Körper einer Frau oder ein Körperteil von ihr benutzt, um zu verkaufen. Und in einer ungenährten und vom spirituellen Bezug des Daseins abgespaltenen Gesellschaft funktioniert es. Sex sells! Darüberhinaus erleben so viele Mädchen und Frauen Mißbrauch. Dabei ist Mißbrauch durch Väter, Großväter, Onkel und gute Freunde der Familie fast an der Tagesordnung. Und die meisten Mädchen schweigen, verdrängen und vergessen sogar völlig. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Die meisten mißbrauchen Frauen fühlen sich schmutzig. Die einen entwickeln einen Waschzwang, andere werden zu Prostituierten, oder verhalten sich wie Prostituierte, oder gehen ins andere Extrem und vermeiden Sex.

Desweiteren leben wir in einer christlich geprägten Gesellschaft, die in der die Frau auch rein sein muss. Zwar wird vieles nicht mehr im täglichen Leben gelebt, wie die Keuschheit einer Frau, dennoch wirkt es im System. Tief in unseren Inneren haben wir die Überzeugung, wie Eva schmutzig und böse zu sein.

Und wenn nun ein spiritueller Prozess vom "Reinigen" spricht, so triggert dieses Wort all die Hilflosigkeit, den Schmerz und die Verwirrung, die da sind, und das Wort "Reinigen" erzeugt Stress, Widerwillen, Ärger. Verdrängen oder intellektuelle und pseudospirituele Argumentation sollen dann vom Schmerz ablenken. Dabei ist genau hier die Chance zur Heilung.

Worum geht es denn nun beim "Reinigen"? In der Essenz geht es um Liebe und Vergebung und darum zu sehen, dass ich der Schöpfer von all dem bin und kein Opfer. Es geht darum, all die "schlechten" Erinnerungen und Erfahrungen in der Kindheit zu lieben. Wurde man nun geschlagen, mißbraucht, vernachlässigt …. Ganz gleich, welche Erfahrung man gemacht hat, es geht darum all diese ungeliebten Anteile in uns zu lieben … Denn wenn wir nicht reinigen, lieben und vergeben, dann geht es immer weiter und wir erleben, was unsere Eltern Erlebt haben und unsere Kinder erleben, was wir erlebt haben. Je mehr wir reinigen, desto mehr gelangen wir in einen Zustand von "0" Erinnerungen, in dem uns die göttliche Inspiration fluten kann…

 

Mahalo & Aloha

Angelina Pau Hana

 

Ho'oponopono

Posted in Ho'oponopono, Konfliktlösung, Selbsterkenntnis, Weiblichkeit | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment

Was tun, wenn es “spukt”? – Oder, wie man gebundene Seelen nach Hause schickt …

Vor etwas einer Woche hatte ich eine intensive und zu Beginn beängstigende Erfahrung. Es war abends und unser kleiner Sohnemann schlief schon. Da hörte ich ihn plötzlich rufen und hatte im gleichen Moment ein Bild vor Augen, wie ihn jemand würgt. Ich bin in einem Affenzahn hoch gerannt, habe das Licht angemacht und sah ihn, wie er sein Köpfchen hin und her bewegte. Schnell bin ich zu ihm unter die Decke geschlüpft, ihn in meine Arme genommen und die Brust gegeben. Das Gefühl, dass jemand da war, konnte ich nicht wegschieben.

Ich hatte Angst …

Hier mache ich nun einen kleinen Schlenker und erzähle, wie es dazu kam, dass ich "Geister" sehen kann. Als ich noch ein kleiner Stöpsel war, war ich hellsichtig und konnte auch meinen "Schutzengel" sehen. Mit etwa 5 Jahren hat ein Erwachsener meine Grenzen sehr stark verletzt. Dies war sehr schmerzhaft. Da mich mein Schutzengel nicht beschützt hat, habe ich ihn damals weggeschickt und ihm gesagt, dass ich ihn nie wieder sehen wollen würde. Ab da habe ich ihn nicht mehr gesehen … Natürlich war er nicht weg, aber ich habe ihn nicht mehr wahrnehmen können … Mit etwa 21 oder 22 Jahren kam dann plötzlich gegen Ende November aus dem Nichts die Durchsage, dass an Weihnachten jemand sterben würde.  Schock! Die Durchsage war so klar und ich fühlte mich damit hilflos. Ich wusste nicht WER sterben würde, nur dass jemand sterben würde … In meiner Hilflosigkeit habe ich diese Durchsage abgetan und verdrängt. Ich habe mich für verrückt erklärt und habe ganz normal weiter gemacht.

Etwa einen Monat später, am ersten Weihnachtsfeiertag, habe ich erfahren, dass gegen sieben Uhr morgens ein Onkel von mir gestorben ist. Ich war nicht sonderlich traurig, da ich ihn nicht gut kannte. Doch etwa eine halbe Stunde später kam meine Erinnerung, dass ich genau diese Durchsage vor nicht langer Zeit bekam, mit solch einer Wucht, dass ich in Tränen ausbrach und am ganzen Leib zitterte . Ich war erschrocken … Die Durchsage hat gestimmt. Nachdem ich mich beruhigte, sagte ich nur:"Ich will solche Infos nicht haben, lasst mich in Ruhe!!!". Das taten "sie" …

Vor etwa zwei Jahren, nach Jahren der inneren Heilung und Energiearbeit, habe ich mich der geistigen Welt, den Durchsagen, dem "Sehen" und "Hören" wieder geöffnet. Kurz bevor wir nach Uruguay gegangen sind, durfte ich wieder "sehen". Mein Partner, Alexander, und ich liefen spät abends in einem kleinen Wald, der stockfinster war und wo man nicht wusste, wo man hintrat, spazieren. Ich spürte etwas, konnte aber nicht sagen, was. Plötzlich merkte ich wie ein Hund an mir vorbei lief, doch machte er keine Geräusche. Er war tot. Und ich sah seinen Geist. Ich schaute wieder hoch und sah verschwommen Lichtwesen … Ich hatte Angst, ich wusste nicht, was tun … Ich spürte und sah wie eines auf mich zu "kam" und mich im Gesicht berührte … Der Angstpegel stieg immer mehr und ich befand mich am Rande der Panik  … Gott sein Dank war Alexander dabei … Er hat mir geholfen, trotz der Angst da zubleiben und in den Kontakt mit ihnen zu gehen. Ich habe erfahren, wer sie sind und dass ich keine Angst haben brauchte… Das war mein erster bewusster Kontakt mit meiner Lichtfamilie von Sirrah … Danach konnte ich immer wieder "sehen". Sogar einen Kobold, der ein paar Tagen bei uns verweilt hat, bis er seine Reise wieder fortgesetzt hatte. Doch das Bild von einem Geist zu sehen, der mein kleines Baby würgt, ist etwas anderes …

Nachdem unser Sohn Django wieder eingeschlafen war, bin ich zu Alexander und habe ihm von meiner Wahrnehmung berichtet. Ich bat ihn, für mich zu channeln. Erzengel Michael sprach durch ihn zu mir und ich kam wieder in meine Kraft und konnte den Geist nach Hause schicken.

Ich bin in die "Ich Bin" Präsenz gegangen und habe zu ihm gesprochen. Ich habe ihm erklärt, dass er nicht hierher gehört, dass er vergessen hat, wer er wirklich ist und dass er nun nach Hause ins Licht gehen kann. Erzengel Michel meinte, dass es wichtig ist, sich dessen bewusst zu sein, wer man wirklich ist … Nicht die Angst, nicht dieser Körper, nicht dieser Verstand, … Nichts von alle dem, sondern ein göttliches schöpferisches Wesen, das keinen Anfang und kein Ende hat … Unendliche Liebe … Aus dieser inneren Haltung und dem Mitgefühl für dieses Wesen, konnte ich ihm helfen, sich selber zu erinnern, wer er ist und er konnte nach Hause gehen … Ich war sehr dankbar … Dankbar für diese Erfahrung, für Erzengel Michael, für das Wesen, vor dem ich zu Beginn Angst hatte und meinen Schatz, Alexander …

Am nächsten Abend kam wieder jemand … Diesmal war es ein Paar … Ich ging wieder in die "Ich Bin" Präsenz und tat, was Erzengel Michael mir empfohlen hat … Sie sind auch ins Licht gegangen …

Solltest du auch "Dinge" wahrnehmen und nicht wissen, was du wahrnimmst, fürchte dich nicht … Das, was du wirklich bist, kann nicht sterben und nicht verletzt werden … Und solltest du auch einen Geist wahrnehmen, so sei liebevoll zu ihm, denn er hat sich verirrt … Seine Seele ist durch schmerzhafte oder hasserfüllte Erinnerungen gebunden. Hilf ihm, nach Hause zu gehen … Denn deswegen ist er da und du nimmst ihm wahr … :)

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Was tun, wenn es spukt? -Oder, wie man genundene Seelen nach Hause schickt

Posted in Engel, Gebundene Seelen nach Hause schicken, Selbsterkenntnis | Tagged , , , , , , , | 3 Comments

MMS – Miracle Mineral Solution von Jim Humble – Schnelle Hilfe bei Zahnschmerzen …

Ich bin aufgewacht, um meinen kleinen Sohnemann zu stillen. Da merkte ich erst, welch starke Zahnschmerzen ich hatte …  Ich wusste nicht wohin mit mir … Obwohl es 2:30h in der Nacht war und ich hundemüde, bin ich aufgestanden und in die Küche zu unserem Zaubermittel gestiefelt.

Was das Zaubermittel ist? MMS – Miracle Mineral Solution entdeckt und entwickelt von Jim Humble. Es hat damit begonnen, dass er im Urwald war und Malaria hatte UND in der Lage war, es zu heilen! Dann hat er das Mittel weiterentwickelt und nun ist es tatsächlich ein Wundermittel, das nicht nur Malaria heilt, sondern Krebs, MS, AIDS, alle möglichen Viren, "harmlose" Erkältungen und eben auch Zahnweh!

Also zurück zur vorletzten Nacht und meinen Zahnschmerzen: ich habe eine Spülung meiner Zähne mit dem MMS gemacht, meine Zähne geputzt und es auch eingenommen

Kurze Zeit später war das Zahnweh zwar noch nicht vorbei, aber ich konnte einschlafen. Als ich am morgen aufgewacht bin, waren die Zahnschmerzen weg … Nun, einige Stunden später kamen sie wieder, wobei sie nicht so stark waren und ich habe die gleiche Prozedur wie in der Nacht wiederholt. Einige Stunden später waren die Schmerzen erneut weg … Es geht mir deutlich besser und wenn der Schmerz wieder kommt, dann spüle ich wieder.

Das war mir eine Lektion, mit der Energiearbeit nicht nachlässig zu werden und weiter energitisch daran zu arbeiten, sowohl Zahnsubstanz wieder aufzubauen und alte Amalgamplomben in Zahnsubstanz umzuwandeln.

Doch zu dieser energetischen Arbeit, die "Wunder" vollbrigt, mehr in einem anderen Post…

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Posted in Alernative Heilmittel, Gesundheit | Leave a comment

Hadern mit der Mutter

Als ich mich heute wirklich elendig fühlte, bat ich meinen Freund, für mich zu channeln.

Das Channeling hat mir viele Einsichten und viel Heilendes gebracht.

Unter anderem ging ich einen weiteren Schritt zur Heilung der Beziehung mit meiner Mutter.

Ich konnte sehen, dass ich schon seit ich ein kleines Mädchen war, immer besser sein wollte als sie. Besser als Frau, eine bessere Partnerin und nun auch eine bessere Mutter. Ich wollte besser aussehen und wollte erfolgreicher sein als sie, denn wer will schon wie seine Mutter putzen gehen. Ich wollte Dinge anders machen als sie, eben besser.

Was passiert in der Seele bei solch einer Einstellung zu eigenen Mutter? Auf der Seelenebene liebe ich meine Mutter, ganz gleich, was sie getan hat, ganz gleich wie schmerzvoll ich die Beziehung mit ihr erlebt habe. Wenn ich sie nun ablehne und mich über sie erhebe, dann nähere ich mich ihr noch mehr an. Ich werde ihr immer ähnlicher. Warum? Weil die Seele keinen Ausschluss erlaubt. In der Liebe gibt es kein besser oder schlechter. Es ist alles EINS.

Wie sah nun mein Leben aus bisher?

Ich habe neben dem Studium und danach mehrere Jahre geputzt!

Meine Mutter ist ausgebildete Bäckerin und ich habe 2 Jahre lang in einem Biosupermarkt als Bäckereifachverkäuferin gearbeitet.

Meine Mutter hat seit meiner Geburt MS und ich habe zwei Jahre lang eine behinderte Frau gepflegt, die meiner Mutter zum verwechseln ähnlich sieht.

Meine Mutter hat Multiple Sklerose und ich habe ständig irgendwelche Beschwerden. Alles nicht gravierend, aber doch immer wieder schmerzhaft und es kostet viel Energie.

Meine Mutter war oft sehr hart zu uns Kindern und das ein oder andere mal habe ich mich in meiner Erschöpfung auch hart gegenüber meinem Sohn gefühlt.

Meine Mutter hatte Schwierigkeiten in der Beziehung mit ihrem Mann und ich durfte ähnliches erfahren.

Meine Mutter war auf ihre Art arrogant und das bin ich auch.

Meine Mutter hat nichts eigenes gemacht und es ich lege mir nun schon seit mehreren Jahren selber Steine in den Weg bei dem Versuch, mit meiner Arbeit in die Öffentlichkeit zu gehen.

Manchmal werde ich mir dessen bewusst, dass ich den gleichen Gesichtsausdruck wie sie habe oder die gleiche Geste, sogar den gleichen Tonfall.

Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten….

Erst fühlte ich mich hilflos damit und zugleich wütend. Doch was ist der Weg zur Heilung, der zum Ende der Wiederholung schmerzhafter Erfahrungen oft von Generation zu Generation?

Ich tat folgendes und wenn du auch eine schwierige Beziehung zu deiner Mutter hast, lade dich ein, mitzumachen (schließe dabei die Augen, stelle dir deine Mutter, deine weiblichen Verwandten und Ahnen vor und sage folgendes):

 

"Liebe Mama, ich bin so wie du. Ich bin nicht besser als du.

LiebeTanten, Omas und meine ganze weibliche Linie: ich bin so wie ihr, nich besser als ihr.

Es tut mir leid für meine Anmaßung. Bitte verzeiht mir.Ich liebe und danke euch, für alles, was ich von euch bekommen habe und ich durch euch lernen dürfte.

Ich liebe euch mit all euren Stärken und eure Schwächen und nur gemeinsam können wir heilen. Ich verneige mich tief vor euch und gebe euch die Ehre.

Danke…

Ich bitte euch um euren Segen …"

 

Danach fühlte ich mich voller, friedlicher und erleichtert.

Ich sage nicht, dass diese kleine Meditation nun die Beziehung mit meiner Mutter nun komplett geheilt hat, aber es pflazt einen Samen der Heilung und Aussöhnung in der Seele und somit auch in meinem Leben. Je öfter ich diese innere Haltung und Liebe zu ihr übe, desto mehr werde ich mit ihr und meinen weiblichen Ahnen in Frieden sein. In der liebevollen Verbidnung mit ihnen bin ich frei für eigenes mein Leben und meine Seele kann ihr Potential erblühen lassen  ….

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Posted in Eltern-Kind-Beziehung, Gute Beziehung zur Mutter, Konfliktlösung, Weiblichkeit | 2 Comments

Entspannt in der Anspannung – geht das?

Den heutigen Tag habe ich anfänglich als anstrengend erlebt. Manche Menschen und Dinge wollten nicht so, wie ich es wollte. Ich wurde ärgerlich. Meine Stimmung hat die Situation nicht verbessert, folglich wurde ich noch ungeduldiger und angespannter, bis ich alles und jeden durch eine schwarze Brille gesehen habe … Puh …


Kennst du das auch?


In solchen Gemütszuständen und Situationen fängt der Verstand an, zu kreisen. Nervosität und Ungeduld schleich sich ein und gewinnen an Intensität, je schlimmer eine Situation zu werden scheint und je mehr sich das Gegenüber „unangemessen“ verhält. Die Nervosität zeigt ihre verschiedenen Facetten: Nägelkauen, sich kratzen, Bein auf und abwippen, Filme und Dialoge mit dem Gegenüber im Kopf, mit den Fingern auf den Tisch trommeln, Augen rollen, Explosion weiterer Gefühle, Hilflosigkeit und Überheblichkeit, die Ping Pong mit einander spielen, und so weiter …

Die perfekte Inkarnation des Eichhörnchens in „Ice Age ;)

All diesen Ausdrücken von Gereiztheit und Nervosität gleich ist die Anspannung im Körper. Je mehr sich der Verstand verkrampft, desto mehr verspannt sich der Körper und je mehr sich der Körper verspannt, desto mehr „Futter“ hat der Verstand …

Doch wird die Situation davon besser oder verhält sich mein Gegenüber anders?

Meine Erfahrung ist, dass weder das eine noch das andere passiert … Im Gegenteil …


Was tun?


Ich tat folgendes:

Für einen Augenblick habe ich inne gehalten und in meinen Körper hineingespürt. Ich konnte mein Gesicht wahrnehmen, wie es wilde Grimmasen zog, wie ich die Zähne zusammen biss und mein Körper immer mehr versteinerte … Ich habe ausgeatmet und bewusst meinen Körper entspannt. Die Grimasse verzog sich, die Schultern fielen herab, das verkrampfte Gebiss lockerte sich … und je mehr ich einzelne Körperteile entspannte, umso mehr wirkte sich das auf den restlichen Körper aus und AUCH auf meine Laune! Ich konnte die Situation anders sehen, Zusammenhänge und Hintergründe, die mir vorher nicht klar waren. Auch meinem Gegenüber war ich wohlwollender gesonnen und siehe da … das Gegenüber hat sich wie durch Zauberhand anders verhalten… Sogar so, wie ich es schon die ganze Zeit wollte … Magie?!

Ja und nein, jedes bewusste Erkennen ist magisch :)
Ich habe meine Schwingung verändert, und so hat sich die Situation und zugleich meine Wahrnehmung der Situation gewandelt.

Das habe ich den restlichen Tag über weiter gemacht.

Jedes mal, wenn eine dunkle Wolke meinen Horizont verfinsterte, habe ich ausgeatmet und meinen Körper entspannt … Ich hatte einen schönen Tag! :)

Manchmal vergesse ich, wer ich wirklich bin … Der Schöpfer allen Seins … Und glaube den Gedanken und gebe ihnen Macht … Gedanken sind ein Instrument der Schöpfung, also wieso sie nicht in einem Sinne schöpferisch anwenden, dass sie mir und den anderen dienen … :)

Mahalo & Aloha


Angelina Pau hana

 

Sich einfach entspannen

Posted in Bewusste Partnerschaft, Entspannung, Konfliktlösung, Selbsterkenntnis | Leave a comment

Unerlöste Eltern-Kind-Beziehung

Wir alle haben Eltern :)

Und viele von uns, oder die meisten von uns, wie ich bisher beobachten konnte, haben auf die eine oder andere Weise Schwierigkeiten mit unseren Eltern.

Wie wirkt sich das im Leben aus?

Wir wachsen auf und erleben unsere Eltern auf eine bestimmte Art und Weise. Wir haben Bedürfnisse und unsere Eltern sind mehr oder weniger in der Lage diese zu erfüllen.

Das fängt schon im Bauch der Mutter an. Erleben wir sie als glücklich und in freudiger Erwartung der Geburt, was uns ein Gefühl von Geliebt- und Willkommensein gibt, oder ist sie eher angespannt, gestresst und ängstlich, so dass wir uns ungeliebt und verloren fühlen?

Dann schlüpfen wir in diese Welt und haben noch mehr Bedürfnisse. Dabei sind wir höchst auf unsere Bezugspersonen angewiesen.

Wir haben Hunger und weinen. Wie schaut uns die Mutter an? Liebevoll und in Vorfreude auf die innige Verbindung, die sie zutiefst beim Stillen ihres kleinen Engels genießt oder eher genervt, da sie alleine den Haushalt schmeißen muss und ihr zu allem Überfluss die Brustwarzen vom Stillen weh tun? Was bewirkt die eine oder andere Reaktion unsere Mutter in uns?

Wir wachsen und entdecken immer mehr die Welt. Wir strecken unsere Ärmchen aus und wollen alles entdecken und anfassen. So greifen wir im Vorbeigehen auf dem Arm der Mutter nach einer Vase, die zu Boden fällt und zerschellt. Wie reagiert sie nun? Lacht sie und lässt innerlich los, da sie weiß, dass alles vergänglich ist und freut sich an unserer Beweglichkeit oder schimpft sie mit uns, legt uns ab und wir verstehen die "Welt" nicht mehr, da wir noch nicht in der Lage sind, in Kategorien von "gut" und "böse" zu denken? Fühlen wir uns ungeliebt?

Wir reifen immer mehr, entdecken das "Ich", unser Körper wandelt sich und unsere Bedürfnisse. Wir wollen uns abgrenzen und "unser eigenes Ding" machen.

Wie reagieren da die Eltern? Sind sie noch verstrickt mit ihren Eltern und tragen die Wunden ihrer Kindheit in sich, so dass sie ihre Kinder bremsen und in eine bestimmte Richtung lenken oder sind sie mit sich und ihren Eltern im Reinen und können folgend ihrer Inspiration liebevoll auf ihre Kinder eingehen und ihnen zeigen, wie sie ihre Flügel benutzen können, um das Nest zu verlassen?

Auf diese Weise konstruieren wir uns nach und nach ein bestimmtes Bild von den Eltern und projizieren es meist unbewusst auf unsere Umwelt.

So ist die Welt oder Gott oder die Gesellschaft oder der Vater Staat meist ungerecht oder böse oder, oder … Alles innere Bilder unserer verletzten innerer Kinder, die sich nicht geliebt, nicht angenommen und gesehen gefüllt haben.
Wenn wir uns dessen bewusst werden, dass wir die Welt und unsere Mitmenschen nur so sehen, wie unser inneres Kind sich noch ungeliebt, verletzt und manipuliert fühlt, dann kann Heilung in unserer "Weltsicht" Fuß fassen. Erst wird es schmerzhaft, denn wir stülpen unseren inneren Schmerz nicht mehr nach außen und klagen, was andere alles falsch machen, sondern wir übernehmen Verantwortung für unsere Emotionen und unseren Schmerz. Wir sehen, dass wir uns im Außen nur deshalb schmerzhafte Erfahrungen erschaffen, da dieser Schmerz so sehr nach außen drängt, damit er endlich gesehen und geheilt werden kann.  Aus dieser Erkenntnis heraus kann Dankbarkeit folgen für den Mitmenschen, der uns vermeintlich verletzt, denn er spiegelt uns nur unseren eigenen Schmerz und hilft uns, zu heilen. Nun können wir uns dem Schmerz und unserem inneren Kind zuwenden und es endlich in Liebe annehmen …

So heilt der innere Schmerz und die Welt im außen wandelt sich auch, ganz von alleine und ohne viel vergebliche Anstrengung …

So kann derjenige, der einen anderen als "tyrannisch" ansieht, überprüfen, wen er schon vorher als tyrannisch erlebt hat … Wo ist die eigentliche Quelle dieses Schmerzes? Und wie verhält sich mein Gegenüber wirklich? Vielleicht begegnet mir in ihm Liebe getarnt als "tyrannisches Verhalten", das dazu dient, dass ich meinen Schmerz endlich annehme und heile …

Sei verbunden und frei ….

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau hana

Posted in Eltern-Kind-Beziehung | Leave a comment