Zurück von den Iguazu Wasserfällen, oder: Eine spirituelle Reise, die kein Ende nimmt

Nach 32 Tagen on the road sind wir nun wieder zuhause in Uruguay. Welch eine Freude … Wieder baden im Mehr, selbstgebackenes frisches Vollkornbrot gänzlich ohne Weißmehl und OHNE Zucker (das ist in Südamerika eine Rarität … ), kuscheln mit unseren Kätzchen, lecker selbstgemachtes Essen (warmes Essen in Argentinien, das vegan UND lecker war, war schwer zu finden … ), schnelles und funktionierendes Internet … Und nicht zu vergessen, das eigene bequeme Bett …  

Wir sind nach wie vor voller lebendiger Eindrücke von der Reise und der reinigenden Kraft der Iguazu Wasserfälle … Die spirituelle Reise hat in uns Energien freigesetzt, vorhandene Baustellen fertigzustellen und in uns neue Ziele und neue Inspirationen geschenkt. Und die spirituelle Reise geht weiter. Wohin? Je mehr wir uns auf das HIER und JETZT einlassen, erkennen wer wir WIRKLICH sind und stetig mit Ho'oponopono nach Dr. Ihaleakala Hew Len weitereinigen, desto mehr erleben wir wundersame Führung in unserem Leben, der wir immer mutiger folgen … Jedes Leben ist eine spirituelle Reise, die selbst über den Tod hinaus geht … Und mein Erleben ist, dass je mehr ich reinige und mich erinnere, wer ich wirklich bin, ich mehr durch mein Wirken dem göttlichen dienen kann und darin Erfüllung finde … Danke für jede Erfahrung, die ich machen durfte …  Danke für jeden Schmerz und jede Freude, die ich erfahren durfte … Danke für die Seelenbegegnungen … Danke für die Fülle der Schöpfung, die ich lerne immer mehr in mir zu bejahen und anzunehmen … Danke, dass ICH BIN …

Über die vielen freudigen Feedbacks zu meinen Artikeln und zu meinen Fotos habe ich mich sehr gefreut und als Dankeschön dafür, gibt es hier nun noch ein paar weitere Eindrücke aus Iguazu :

Ein Regenbogen über dem Wasserfall. Es gab sehr viele Regenbögen bei den Iguazu Wasserfällen. Ich durfte sogar einen doppelten Regenbogen mit seinem Anfang und seinem Ende bestaunen und mit einem Boot unten durch fahren …

Ein Tukan, der die Aufmerksamkeit der Besucher des Nationalparkes sichtlich genoß. Er verweilte eine geraume Zeit und zeigte seine farbenfrohe Schönheit von allen Seiten.

Eine Coatí Mutter mit ihrem Jungen, das von ihrer Schleckerei gänzlich dahinschmolz und einschlief …

Das Fallen des Wasser hat jede Menge winzigste Wassertropfen erzeugt, die uns in der Hitze Kühlung schenkten

Schmetterlinge gab es in rauen Mengen und in wunderschönen Farben und Größen 

Ein kleiner neugieriger Besucher in unserem Hotelzimmer 

Wasser …

Das sind die Ausläufer der Garganta del Diabolo auf der argentinischen Seite. Ich durfte mit einem Boot direkt unter den Fluten fallenden Wassers stehen … Ohne Worte … Nur Frieden und Glück …

Wasserfälle und Orbs

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Iguazu Wasserfälle, oder : Die Wetterhexe

Direkt einen Tag nach unserer Ankunft in Puerto Iguazu sind wir zu den Iguazu Wasserfällen gefahren. Je näher wir kamen, desto aufgeregter war ich. Wir haben uns erstmal mit Wasser eingedeckt, denn es ist heiß, heiß und nochmal heiß. Ich habe geschwitzt, wie ich es sonst nur aus der Sauna kenne. Das Wasser lief nur so von den Schläfen und den Rücken herunter. Mir war es einfach zu heiß für die Erkundung der Wasserfälle und ich bat um ein angenehmeres Klima, damit wir uns nicht gleich alle einen Sonnenbrand holen. Es hat funktioniert! Einige Minuten später kam ein laues Lüftchen und der Himmel zog sich etwas zu. Nach Eintritt in den Nationalpark haben die Männer als erstes schon mal die Lage gecheckt: 

Alexander und unser kleiner Naturbursche beim Studieren der Karte des Nationalparks Iguazu

Beim ersten Besuch haben wir uns auf direktem Wege zur Garganta del Diabolo begeben, dem berühmtesten Teil der Iguazu Wasserfälle. Und wieder, je näher ich kam desto mehr begann jede Zelle meines Körpers zu vibrieren. Auf dem Weg zur Garganta del Diabolo hat sich ein kleiner Passagier auf Alexanders Hand nieder gelassen und hat seine Haut nach Wassertropfen abgesucht, da er bei der Hitze wohl mächtig viel Durst hatte:

Ein Schmetterling auf Alexanders Arm

Die Aufregung stieg weiter und trotz des Gewichtes von 16 Kilo, das ich im Tragetuch bei mir hatte, fühlte ich mich beschwingt, leicht und voller Kraft. Das Rauschen des fallenden Wassers wurde immer lauter und als wir endlich am Aussichtspunkt angekommen waren, konnte ich nicht umhin als einen "Freudenschrei" auszustoßen! :)

Und das war unser atemberaubender Ausblick:

Garganta del Diabolo – Blick von oben

Garganta del Diabolo – Blick auf die brasilianische Seite

Garganta del Diabolo – Blick von Argentinien

Alexanders kleiner Passagier ist immer noch dabei und bewundert mit uns den gigantischen Ausblick

Die Größe und Schönheit der Garganta del Diabolo ist schwierig mit Worten und Bildern zu erfassen. Auch die Gefühle und körperlichen Empfindungen, die ich als sehr intensiv und reinigend empfunden habe, vermag ich nicht adäquat zu beschreiben. Denn ein "wunderschön" oder "riesig" ist nicht ausreichend. In Anbetracht der Größe der Wasserfälle fehlen mir die Worte… Was bleibt, ist tiefe Freude, Staunen über die Schöpfung und ein berührtes Lächeln im Gesicht …

Ich habe schon öfter in meinem Leben, die Erfahrung gemacht, dass ich "Wetter machen" kann und diese Erfahrung bei den Iguazu Wasserfällen hat mich noch tiefer in dieser Erfahrung bestättigt. Unsere Haushaltshilfe und viele Menschen in Uruguay haben schon lange vor Beginn des Sommers gemeint, dass der kommende Sommer brütend heiß wird. Nun wir haben gereinigt und das Wetter war sehr angenehm. Viele waren verwundert, dass es nicht brütend heiß wurde, wie es alle prophezeit hatten. Die darauf folgenden Tage in Iguazu habe ich das "Wettermachen" immer wieder ausprobiert und es hat meistens funktioniert. Es hat nicht funktioniert, sobald sich der Verstand eingeschaltet hat und meinte, er "müsste etwas tun" oder wenn er Zweifel hatte. Wenn ich es einfach geschehen hab lassen, so ist es auch geschehen :)

In meinem Erleben "macht" der Mensch jeden Moment das Wetter. denn es ist wie alles andere ein Spiegel seines Befindens. Sei es nun das "alltägliche" Wetter oder größere Naturgeschehen, wie Fluten, Trockenheit oder Hurrikans: Alles zeigt uns, wie es in uns aussieht. 

Ich lade dich ein die "Wetterhexe" oder den "Wetterhexer" in dir zu entdecken und folgendes in dir auszuprobieren:

Wenn dir das nächste mal das "Wetter draußen" nicht zusagt, weil es zum Beispiel ein ungemütliches Unwetter gibt, dann liebe das Ungemütliche und das Unwetter in dir, das Gewitter und den Regen. Sollte es heiß sein, dann liebe die HItze in dir und spüre in deinen Solarplexus hinein … Wie fühlt er sich an? Und wenn es eiskalt draußen ist, wie fühlt sich in dir das "Wetter drinnen" an? Und dann schau, was das für einen Einfluss auf das Wetter draußen?

Ich freue mich, wenn du Lust hast, mir hier als Kommentar von deinen Erfahrungen zu berichten …

Zum Abschluss kommt mir eben noch ein Gedanke: Es gibt viele Menschen, die auch im Zusammenhang mit 2012 viele Dinge vorhersehen, vor allem Katastrophen, Kriege, "Probleme" … Doch wie klar und bewusst sind diese Menschen, in dem Moment dieser Vision? Vielleicht sind die inneren Bilder, die sie bekommen, ein Ausdruck ihrer inneren Katastrophen und Kriege, die ihnen aus Gnade in den "Visionen" gezeigt werden als Chance, damit zu reinigen und sie zu heilen …

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Ein kleiner Schmetterling, der seinen Durst auf meiner Wange stillen wollte :)