Unterwegs zu den Iguazu Wasserfällen, oder: Clean clean clean

Genau 5 Tage lang waren wir mit dem Auto unterwegs bis wir von unserem Wohnort an der Costa de Oro (Uruguay) in Puerto Iguazu (Argentinien) angekommen sind. Da wir mit unserem kleinen Sohnemann reisen, haben wir die Strecke von etwa 1300 km in kleinere Häppchen aufgeteilt, so dass wir uns alle drei nicht überfordern und unser kleiner Naturbursche für sein Bedürfnis nach Bewegung und Entdecken Raum bekommt, so wie zum Beispiel hier beim Pferdchenschauen mit seinem Papa :) :

Wir haben uns in Argentinien verschiedene kleinere oder größere Städte ausgesucht, um Rast zu machen und durften die wundersame Kraft der Reinigung erleben. Am dritten Tag unserer Reise haben wir einen Zwischenhalt in der Stadt Paso de los Libres gemacht. Bevor wir am Morgen wieder abreisen wollten, sind wir an den Rio Uruguay gefahren, der die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bildet, damit Alexander sein tägliches L+A+S=S los und L+E+B=E! und den Ho'oponopono Prozess, wie wir ihn bei Dr. Len gelernt haben, durchführen konnte. 

Alexander Gottwald beim cleanen am Ufer des Rio Uruguay

Es war an sich ein sehr schönes Fleckchen, nur durften unsere Ohren den Machismo in unglaublicher Lautstärke erleben: Die sich ob der absurden Lautstärke nur schreiend verständigenden Insassen von zwei parkenden Autos haben versucht, sich gegenseitig mit dröhnender Musik in schlechter und kratziger Qualität zu überbieten. Wir überlegten erst, einen anderen Ort zu suchen, aber das hätte wieder Zeit gekostet und so entschieden wir uns zu bleiben und zu reinigen. Mit dem Lärm, den Alkohol trinkenden Menschen, der Musik, in der es immer um die Sehnsucht nach Liebe ging und allem, was gereinigt werde sollte. Als Alexander den Prozess beendet hatte, und wir uns zum gehen wandten, fuhren übrigens beide Autos weg … und es war Ruhe, so dass wir einen gereinigten Platz verlassen konnten …

Und schon am nächsten Tag durften wir die segnenden Folgen der Reinigung erleben. Als wir auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen irgendwo in der Pampa landeten kam uns ein älterer Engel aus Estland zur Hilfe. Genauer gesagt, war das ein älterer Herr, der mitbekommen hat, dass wir ein Plätzchen zum Rasten suchen. Er kam auf uns zu, sprach uns auf deutsch an und bot uns an, uns zu einer kleinen Oase mitten im Wald und einem Flüsschen zu bringen und so landeten wir hier, in diesem kleinen Paradies:

Dieses Stück Land gehörte offensichtlich ihm, denn da stand auch ein kleines Häuschen mit Küchenzeile und Bad zu dem er die Schlüssel hatte, mit denen er uns öffnete. Er meinte nur, dass wir uns hier so lange aufhalten könnten, wie wir wollten und im Häuschen auch alles nutzen durften… Ich war völlig baff über diese ganze Begegnung und wusste gar nicht, wie mir geschah… Er hat sich dann verabschiedet und war weg. ich weiß weder, wie er heißt, noch was er macht, noch was ihn bewegt hat, uns dieses Geschenk zu machen … ich war sehr dankbar und hab einfach weiter gereinigt … Wie sagte Dr. Ihaleakalah Hew Len einmal: "It's all about cleaning. Hier noch ein paar impressionen von diesem kleinen Paradies:

Vom Ufer des Flusses ging ein Steg ab, so dass man sich im kühlen Nass erfrischen konnte … das war eine willkommene Abwechslung für unseren kleinen Wassermäuserich :)

 

Unser Ausblick auf das andere Ufer … 

Kurz  vor unserer Abfahrt hat Alexander auf der Schrutibox spielend Obertöne gesungen, wovon little Django sehr angetan war.  

Wenige Stunden später erreichten wir Puerto Iguazu, die Stadt bei den Iguazu Wasserfällen auf der argentinischen Seite. Trotz Hauptsaison ist die Nachfrage hier überschaubar, so  dass wir uns in Ruhe eine Unterkunft suchen konnten. Es hat ein Weilchen gedauert, bis wir etwas passendes gefunden haben, denn ein großes Problem in Südamerika ist Schimmel. Den meisten Häusern fehlt ein ordentliches Fundament und so zieht das Wasser von unten in die Häuser.

Gestern ist mir ein Aspekt des fehlenden Fundaments und der damit einhergehenden Schimmelproblematik bewusst geworden. Wer sind die Argentinier? Einwanderer. Wie auch auf anderen Kontinenten fand die Besiedlung von dem Stück Erde, das Argentinien genannt wurde, nicht ohne Gewalt, Hochmut und auf Kosten der indigenen Völker statt. Die Vorfahren der heutigen Argentinier kamen, namen sich das Land von den Guarani, den Ureinwohnern Argentiniens, und bahnten sich ihren Weg durch den Dschungel, um Siedlungen zu bauen und die "Heiden" zu bekehren. Diese Art und Weise der respektlosen und gewaltvollen Annektierung fremden Landes führte dazu, dass sie sich nicht tief genug verwurzeln konnten. Sie haben zwar das Land, aber keinen Segen und keine Wurzeln. Und so bauen sie ihre Häuser, ohne Fundament. Der fehlende Segen und die Opfer auf Seiten der Guarani bringen den Schimmel, der langsam die hier lebenden Menschen krank macht …

Nun, auch damit haben wir gereinigt. Und wieder geschah etwas unvorhergesehenes. Wir haben ein Hotel gefunden, das an sich schön war und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Jedoch gab es ein sehr großes ABER: der Hoteleigentümer hat uns einige seiner Cabanas (typische Häuschen) gezeigt und kaum war ich drin, habe ich den Raum mit angehaltener Luft gleich wieder verlassen. Es waren dermaßen viele Schimmelpilze an den Wänden und in der Luft, ich hätte ihnen die Hand reichen können. Und so waren wir bereits wieder auf dem Rückweg zum Auto als Carlos, der Eigentümer des Hotels, uns noch ein letztes Zimmer zeigen wollte. Wir hatten nichts mehr erwartet. Doch siehe da, in dem Zimmer war keine Schimmelpore weit und breit. Es war ein Neubau und sah noch kaum benutzt aus. Also sind wir geblieben und wir finden es hier wunderschön. Umgeben von Natur und Bäumen, einem Eigentümmer, der wirklich sehr bemüht ist, einem Koch, der auf unsere hier in Südamerika ungewöhnlichen (bis auf Eier und Butter veganen) Esswünsche eingeht und einem schönen Pool, in dem wir uns abkühlen können, denn hier ist es wirklich wirklich wirklich sehr heiß!

Ich bin also erneut in der Praxis von den positiven Effekten des Anerkennens systemischer Ordnungen, der Selbsterkenntnis und des Reinigens mit hawaiianischem Ho'oponopono überwältigt worden und möchte diesen Artikel daher mit den Worten von Dr. Ihaleakala Hew Len abschließen: "Clean, clean, clean!." ("Reinigen, renigen, reinigen!")

 

Mahalo & Aloha

 

Angelina Pau Hana

Ein typischer Himmel über Südamerika, Wolken und blauer Himmel, keine Chemtrails

Heilendes Knüpfen – oder: wie ein uruguayischer Schamane aus der geistigen Welt mit mir Kontakt aufgenommen hat …

Ich fühle mich gerade so gut, kraftvoll, zufrieden und könnte die ganze Welt umarmen :)

Wie das kommt? Lass mich einen kleinen Schlenker machen und dir die wichtige Vorgeschichte dazu erzählen …

Als wir letztes Jahr nach Uruguay gekommen sind, habe ich angefangen, Federn zu sammeln und hatte von Anfang an die Eingebung, dass ich etwas bauen soll … Etwa genau ein Jahr später, hat es mich gepackt und ich bekam die Durchsage, dass ich einen Stab bauen soll. Die dadurch frei werdende Energie, war so stark, dass ich ihr einfach folgen musste. Also habe ich mir den darauf folgenden Tag Zeit dafür genommen und einen Stab gebaut. Ich hatte kein genaues Bild, wie er aussehen sollte, aber das war nicht wichtig, denn ich war und fühlte mich zutiefst geführt. Der Stab hat sich wie von selbst zusammen gefügt. Es waren Bestandteile, die ich teils schon Jahre lang hatte, die ich kürzlich gekauft oder eben in der Natur gesammelt hatte. Am Abend um 23:30 war ich fertig und kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich war völlig verliebt in meine Schöpfung … Ich wusste zwar noch nicht so recht, wie ich diesen Stab gebrauchen sollte, fühlte mich aber tief berührt und "voll" (ich benutze das Attribut "voll" gerne, wenn ich mich ganz, zufrieden, entspannt, glücklich und gefüllt mit Liebe und göttlicher Eingebung fühle :) ). Einige Tage später kam das Wissen in mein Bewusstsein, dass seit der Ankunft in Uruguay ein Schamane der Guarani, des Volkes das hier auf diesem Land lebte, bevor es Uruguay wurde, aus der geistigen Ebene mit mir Kontakt aufgenommen hatte. Er hat mich die ganze Zeit bei der Schöpfung dieses Stabes begleitet und angeleitet. Ich habe mit dem Stab auch schon ein paar mal gearbeitet, um mich selber zu heilen und um in einem Ritual den gebundenen Seelen der ermordeten Guarani einen Durchgang nach Hause zu öffnen. Zudem dient der Stab als Werkzeug beim Prozess "Heilung der Wurzeln", den ich entwickelt habe und anbiete. 

Vor ein paar Wochen waren wir auf der Tristan Narvaja Feria in Montevideo, einem riesigen Markt, auf dem man fast alles finden kann, was das Herz begehrt. Dort bin ich auf handgearbeiteten geknüpften Schmuck aufmerksam geworden, wodurch ich erneut eine Eingebung bekam:Ich soll für mich Gürtel, Ketten und weiteren geknüpften Schmuck zusammen mit bestimmten Samen aus dem brasilianischen Urwald selber knüpfen. Das hielt ich für eine etwas verrückte Idee, und die Widerstände in mir waren gewaltig. Dennoch habe ich über Lehrmaterial online geforscht, mir auch aus Deutschland ein Buch bestellt und angefangen, das Handwerk zu erlernen. Während ich nun da saß und knüpfte, kam in mir eine wüst schimpfende Stimme hoch, die mir vorwarf, dass ich meine Zeit vergeuden würde mit solch einem Firlefanz und ich doch lieber was vernünftiges machen und weiter an unseren Webseiten bauen sollte. Ich fühlte mich furchtbar. Zum einen spürte ich in mir diesen Drang, zu knüpfen und zum anderen war da diese laute Stimme in meinem Kopf, die geringschätzig als reine Zeitvergeudung abwertete. Ich fühlte mich zerrissen und wusste erst nicht, was ich machen sollte. Dann kam die Eingebung, all diese Gefühle einfach einzuknüpfen. Und so tat ich es. Doch die verächtliche Stimme hat auch das ins Lächerliche gezogen und mir lauter Sprüche um die Ohren gehauen. 

Ich habe trotzdem meiner Intuition vertraut und getan, was mir die Eingebung immer wieder sagte. Gestern kam nun endlich mein Buch über Makramee ( so wird diese Knüpftechnik bezeichnet) aus Deutschland. In der ersten sich bietenden freien halben Stunde habe ich mich gleich hingesetzt und mit der ersten Lektion begonnen. Da kam wieder wie aus dem Nichts die gleiche negative Stimme in meinen Kopf geschossen. Diese Stimme warf mir vor, dass ich mal wieder meine Zeit vergeuden und meinen Sohn vernachlässigen würde. Ich habe nicht lang diskutiert, sondern stattdessen all diese gehässigen, lieblosen Gedanken und Gefühle bewusst in meine Knüpfarbeit hineingegeben. Alles, was da an Vorwürfen, Hochmut und nieder schwingenden Gefühlen hochkam, habe ich fleißig geknüpft und geknüpft und geknüpft. Als ich fertig war, kam mir die Inspiration, das nun ganz bewusst zu verbrennen. Auch dem bin ich gefolgt und habe ein kleines Feuerritual gemacht. Als das Feuer erloschen war, fühlte ich mich erleichtert und mit jeder Minute ging es mir besser … :) In dem Moment wurde mir bewusst, dass mich der Geist des indianischen Schamanen auch hier inspiriert hatte … Ich bekam nun zudem die Anweisung, dieses bewusste Einknüpfen von Energien in meine Arbeit mit Klienten einzubinden …

Wir haben einen schönen und entspannten Abend in der Familie verbracht. Ich fühlte mich mit meinem Sohn verbunden und als ich ihn ins Bett brachte, ist er friedlich und leicht in meinem Arm eingeschlummert. Und wie ich in meinem ersten Satz oben schon beschrieben hatte, fühle ich mich gut, kraftvoll und bin dankbar, dass ich meiner Intuition und meinen Eingebungen gefolgt bin …

So wünsche ich auch dir, dass du deinen Eingebungen mutig folgen kannst, denn wir sind nicht allein und haben meist mehrere Helfer, die uns durch diese Inkarnation hier begleiten und uns bei unserer Entwicklung unterstützen …

 

Mahalo & Aloha

Angelina Pau Hana

 


Das ist das Buch, mit dem ich gerade arbeite. Wenn dich die Makrametechnik auch interessiert, findest du HIER das Buch.